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Geld Leben | Sterbefall | Titelbild
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Checkliste für Angehörige

Was tun im Todesfall?

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist das Geld erst einmal nicht wichtig. Doch eine Bestattung ist teuer und geht schnell in die Tausende. Da ist es gut, wenn man sich vorher finanziell abgesichert hat. Um was Sie sich bei einem Todesfall sonst noch kümmern müssen, zeigt Ihnen unsere Checkliste.

Wer einen nahen Angehörigen verliert, möchte sich meist zurückziehen und zuerst in aller Ruhe trauern. Doch leider sind viele Dinge zu erledigen. Sie müssen Verwandte und Freunde des Verstorbenen informieren, die Bestattung vorbereiten, Todesanzeigen schalten und die Behörden informieren. Vielen Hinterbliebenen hilft die konkrete Beschäftigung, da sie ihnen Struktur und Ablenkung gibt. Trotzdem übersehen sie in dieser Ausnahmesituation oft wichtige Details.

Ein Bestattungsunternehmen nimmt Ihnen viele Aufgaben ab. Es erledigt etwa die Überführung des Toten, hilft Ihnen beim Aussuchen des Sarges oder auch bei der Planung der Beerdigung. Es gibt allerdings Angelegenheiten, um die Sie sich persönlich kümmern müssen. Wir haben einige der wichtigsten Punkte für Sie zusammengestellt:
 
Checkliste für wichtige ToDo's bei einem Todesfall
  • Beantragen Sie beim Standesamt eine Sterbeurkunde. Diese bekommen Sie gegen Vorlage des Totenscheins, den der Haus- oder Notarzt ausgestellt hat.
  • Suchen Sie nach Verfügungen des Verstorbenen, z. B. nach einem Organspendeausweis oder eventuelle Bestattungswünsche.
  • Hat der Tote ein Testament gemacht? Wenn ja, geben Sie es beim Nachlassgericht ab. Dabei handelt es sich immer um das Amtsgericht. Sollte das Testament schon bei einem Notar hinterlegt sein, wird dieser alle nötigen Schritte in die Wege leiten.
  • Klären Sie die Mietverhältnisse. Prinzipiell gilt: Alle Personen, mit denen der Verstorbene einen gemeinsamen Haushalt geführt hat, übernehmen automatisch den Mietvertrag. Sie sind aber nicht dazu verpflichtet.
  • Informieren Sie die Krankenkasse.
  • Melden Sie Auto, Telefon, Zeitungen, Internet etc. ab.
 
Wann ein Erbschein sinnvoll ist

Daueraufträge und Einzugsermächtigungen laufen auch nach dem Tod weiter. Um diese zu kündigen oder auch um möglicherweise die Bestattungskosten über das Konto des Toten zu bezahlen, brauchen Sie als Hinterbliebener eine Kontovollmacht. Am besten ist es, wenn der Verstorbene noch zu Lebzeiten ein entsprechendes Dokument aufgesetzt hat.

Ist dies aber nicht der Fall und sind Sie vielleicht nicht der einzige Erbe, ist es empfehlenswert, beim Nachlassgericht einen Erbschein zu beantragen. Gerade bei einer Erbengemeinschaft könnte es sonst theoretisch zur Situation kommen, dass alle Miterben einen Überweisungsträger ausfüllen müssen. Bitte beachten Sie: Das Nachlassgericht stellt einen Erbschein frühestens sechs Wochen nach dem Erbfall aus.


Versicherungsfristen beachten

Ein besonderes Augenmerk verdienen im Todesfall die unterschiedlichen Versicherungen. Einige müssen Sie kündigen, wie das Versorgungswerk, die Haftpflicht- oder die Kraftfahrzeugversicherung, bei anderen sollten Sie Ihre Versicherungsansprüche geltend machen. Dies gilt insbesondere für Lebens- und Sterbegeldversicherungen. Mit dem Erlös aus der Sterbegeldversicherung können Sie in der Regel die oft immens hohen Kosten der Bestattung vollständig abdecken.

Generell überprüfen Sie am besten schon beizeiten, bei welchen Versicherungen eine Anzeigepflicht besteht und wo Sie unter Umständen vorgegebene Fristen einhalten müssen. Bei einer Unfallversicherung müssen Sie zum Beispiel der Versicherungsgesellschaft den Todesfall schon innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Tod melden.

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