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Tipps für Berufseinsteiger | Titelbild
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Tipps für Berufseinsteiger

Für einen guten Start in den ersten richtigen Job

Endlich ist die Zusage da. Von nun an wird sich vieles verändern: Tagesablauf, Kontostand, vielleicht sogar der Wohnort. Der Berufseinstieg ist aufregend, stellt junge Menschen aber vor viele Fragen. Ob Arbeitsvertrag, Finanzstrategie oder Versicherungsschutz: Wir erklären, was Sie beachten sollten, um jetzt erfolgreich durchzustarten.

Der erste Job ist für Schüler und Absolventen ein lang ersehntes Ziel. Auf dem Weg dorthin müssen sie viele Etappen meistern: Prüfungen, Bewerbungsprozesse, Vorstellungsgespräche. Danach dürfen sich die Berufseinsteiger aber über das erste eigene (oder jetzt höhere) Einkommen freuen und das Gefühl genießen, im Leben einen großen Schritt weitergekommen zu sein. Die vielen Veränderungen bringen aber auch Fragen mit sich: Wie muss ich mich vorbereiten? Worauf ist beim Berufsstart zu achten? Und wie geht es dann weiter? Gleichzeitig bietet sich die Chance, schon jetzt für die Zukunft vorzusorgen. Welche Maßnahmen sinnvoll für Sie sind und was Berufseinsteiger rund um den Start in die Arbeitswelt wissen müssen, erklären wir hier.

Der erste Arbeitsvertrag: worauf Berufseinsteiger achten sollten

Nach der erfolgreichen Bewerbung wird der Arbeitsvertrag aufgesetzt. Für den gilt wie für alle Verträge in Deutschland die Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass beide Parteien – in diesem Fall Arbeitgeber und Arbeitnehmer – den Inhalt des gemeinsamen Vertrages frei gestalten können. Verschiedene Gesetze geben hier aber einen Rahmen vor. So muss der Vertrag zum Beispiel spätestens einen Monat nach Arbeitsbeginn schriftlich vorliegen. In großen Konzernen sind die Arbeitsverträge außerdem häufig standardisiert. Hier gibt es wenig Spielraum für individuelle Vereinbarungen zu Urlaub oder Gehalt. Ob Ihr erster Vertrag alle wichtigen Angaben enthält, können Sie mit der folgenden Checkliste überprüfen:
  • Name und Anschrift der Vertragsparteien
  • Arbeitsbeginn und Befristung des Vertrages
  • Dauer der Probezeit (max. sechs Monate)
  • Arbeitsort
  • kurze Beschreibung der Tätigkeit
  • Höhe des Gehalts und dessen Zusammensetzung (Zulagen, Prämien, etc.)
  • wöchentliche Arbeitszeit
  • Urlaubstage (mind. 24 Werktage)
  • Ausgleichsregelungen für Mehr-/Nachtarbeit und Reisezeiten
  • Kündigungsfrist
  • Verhalten im Krankheitsfall
  • Regelung von Nebentätigkeiten

Tipps für die persönliche Finanzverwaltung

Für viele junge Menschen bedeutet der erste Job auch das erste selbst verdiente Geld. Dafür können Sie schon nach der erfolgreichen Bewerbung ein paar Vorbereitungen treffen:
  1. Die Lohnsteuerkarte
    Früher gab es eine Lohnsteuerkarte aus Papier, die alle wichtigen Informationen für die Lohnabrechnung enthielt, zum Beispiel die Lohnsteuerklasse oder die Zahl der Kinderfreibeträge. Diese Daten kann der Arbeitgeber heute elektronisch abrufen. Dafür benötigt er lediglich Ihre steuerliche Identifikationsnummer, Ihr Geburtsdatum sowie die Auskunft darüber, ob es sich um ein Haupt- oder Nebenarbeitsverhältnis handelt.
  2. Das Girokonto
    Um Ihnen das Gehalt überweisen zu können, benötigt Ihr Arbeitgeber eine Kontoverbindung. Am besten eignet sich hierfür ein Girokonto. Das ist für Schüler, Studenten und Auszubildende in den meisten Fällen kostenlos. Mit dem Start ins Berufsleben kann sich das aber ändern. Deshalb lohnt es sich, die aktuellen Angebote verschiedener Banken zu vergleichen. So können Sie gegebenenfalls Kontoführungsgebühren und andere Kosten sparen.
  3. Die Finanzstrategie
    Die Finanzstrategie beginnt idealerweise damit, dass man eine kleine Reserve auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto anspart. Damit sind Sie gewappnet für ungeplante Ausgaben – eine neue Waschmaschine etwa, weil die alte kaputtgegangen ist. Dank dieses Puffers brauchen Sie Ihr Girokonto nicht zu überziehen und entgehen so hohen Dispozinsen. Doch wie hoch sollten die Rücklagen nun sein? Das hängt natürlich von Ihrem Einkommen und den monatlichen Ausgaben ab. Müssen Sie zum Beispiel noch BAföG oder andere Darlehen zurückzahlen, sollten Sie das gleich in Ihrer Planung berücksichtigen. Zur Orientierung: Haben Sie etwa drei Nettomonatsgehälter angespart, verfügen Sie schon über ein sicheres Fundament.

Von Beginn an versichert: Berufseinstieg mit Blick in die Zukunft

Der Start in die Arbeitswelt ist eine gute Gelegenheit, um mit der Vorsorge für später zu beginnen. Denn schon in jungen Jahren macht es Sinn, gewisse Risiken abzusichern. Einige Versicherungen werden Ihnen dabei zwangsläufig begegnen, andere sind optional, aber durchaus relevant. Ein kleiner Überblick:
Sozialversicherung:
Zu dieser gesetzlichen Pflichtversicherung gehören die Kranken-, die Pflege- und die Rentenversicherung sowie die Unfall- und Arbeitslosenversicherung. Die jeweiligen Beiträge werden vom Arbeitgeber bei der Lohnabrechnung abgezogen – davon ausgenommen ist die Unfallversicherung, die bezahlt nur der Arbeitgeber.
Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung:
Für den Fall, dass Sie aufgrund einer Krankheit nicht mehr Ihrer Arbeit nachgehen können, empfiehlt sich eine Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Mit der EinkommensSicherung StartSchutz bietet die Versicherungskammer Bayern ein eigenes Modell speziell für junge Leute unter 30 Jahren. Ihr Vorteil: Sie profitieren von einem günstigen Einstiegsbeitrag und erhalten dafür vollen Versicherungsschutz.

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