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Diversity meets Journalism:
Konzern Versicherungskammer kürt Gewinner*innen

München. Diese Woche fand die virtuelle Preisvergabe des ersten journalistischen Nachwuchswettbewerbes der Versicherungskammer in Kooperation mit der Hanns-Seidel Stiftung statt.
Die eingereichten Beiträge zum Thema „Diversity meets Journalism“ behandelten beispielsweise die Inklusion in der Gastronomie, die Situation von Trans*-Personen im Arbeitsleben, muslimisch sein in einer christlich geprägten Gesellschaft, die Situation für homosexuelle Personen im Fußball, oder politisches Engagement von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Key-Note Speakerin Josephine Apraku, u.a. Mitgründerin und Mitinitiatorin des Instituts für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin und seit 2016 auch Leiterin des Bildungsprojektes „Hier und jetzt!“, ging in ihrer Ansprache der Frage nach, wie sich Organisationen in ihrer Entwicklung dem Thema Diskriminierung öffnen können. Sie ermutigte Organisationen sich dem Thema anzunehmen und jede Form von Diskriminierung separat zu betrachten.
In der Jury saßen Gabriele Uitz, Journalistin und Leiterin des Referats Medien und journalistische Förderung bei der Hanns-Seidel-Stiftung, Stephan Dirschl, Pressesprecher der Charta der Vielfalt, Judyta Smykowski, Projektleiterin bei den leidmedien.de und Redaktionsleiterin des Magazins „Die Neue Norm“ sowie Claudia Scheerer, Pressesprecherin des Konzerns Versicherungskammer und Leiterin der Unternehmenskommunikation.
Insgesamt prämierte die Jury drei Plätze, die sie aus elf eingereichten Beiträgen auswählte. Neben einem Preisgeld erhalten die Gewinner*innen die Möglichkeit, eine Spende im Wert von je 500 Euro an eine soziale Einrichtung ihrer Wahl zu entrichten. Außerdem dürfen die Erstplatzierten einen Journalismusworkshop bei der Hanns-Seidel Stiftung, Kooperationspartner des Wettbewerbs, absolvieren.

1. Platz:

Die Erstplatzierten des Wettbewerbs sind Elisabeth Winkler und Katharina Forstmair, deren Reportage „Der Riss im Spiegel der Gesellschaft“ die Perspektive von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte im Bundestag beleuchtet. Ihre Spende geht an Sisters*, einem Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* e.V., das Empowerment für Girls of Color in Sachsen anbietet. „Wir sind stolz, dass unser Artikel mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde und das Thema Fluchterfahrungen in der Politik so mehr Aufmerksamkeit erfährt. Wir hoffen, dass wir damit zu einem wertvollen Diskurs beitragen können. Und wir sind sehr gespannt, was im Workshop der Hanns-Seidel-Stiftung auf uns wartet.“

2. Platz:

Anna Estner freute sich über den zweiten Platz mit ihrem Beitrag „Bring your true self to work“, der sich am Beispiel von Siemens mit der Situation von Trans*-Personen am Arbeitsplatz beschäftigt. Ihre Spende geht an VivaTS e.V., einem Selbsthilfeverein für Menschen mit abweichender Geschlechtsidentität in München.
„Ich persönlich sehe in der Kommunikation vor allem die Chance, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und den anderen Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich über das Thema zu informieren, sich mit anderen Perspektiven auseinanderzusetzen und letztendlich auch, eine inklusive Unternehmenskultur mitzugestalten.“

3. Platz:

Den dritten Platz erhielten Laura Pickl und Yannick Hupfer, für ihr Interview „Die Akzeptanz muss da sein“ zum Thema Homosexualität im Fußball. Ihre Spende geht an Fliederlich e.V. in Nürnberg. Der Verein bietet Beratungsgespräche und Gruppenangebote für queere Menschen an und unterstützt sie unter anderem bei Ihrem Coming- Out.
„Mit unserem Interview mit dem Stadionsprecher der SpVgg Greuther Fürth, Julian Pecher, wollten wir die Situation von Homosexuellen im Fußball und im Profifußball beleuchten. Denn gerade diesem Sport gehört aufgrund seiner enormen Reichweite eine große Verantwortung. Und doch ist Homosexualität oft noch immer ein Tabu-Thema. Julian Pecher ist offen homosexuell. Ein Gespräch über sein Coming-Out im Amateurfußball und die Toleranz von Fans.“
 
Zu den Texten unserer Gewinner*innen geht es hier: https://www.vkb.de/content/ueber-uns/presse/nachwuchswettbewerb/
 
Ansprechpartnerin zu diesem Thema:
Anne Kläs
Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer
Telefon +49 89 21 60-45 88
anne.klaes@vkb.de
 
Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2020 erzielte er Beitragseinnahmen von 9,36 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg aktiv. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer-Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.900 Beschäftigte, davon gut 270 Auszubildende.