FAQ-Portal der Versicherungskammer Bayern
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Häufig gestellte Fragen rund um die private Unfallversicherung

Wer braucht eine private Unfallversicherung?
  • Es passiert schon nichts, denken viele Menschen. Dabei geschieht alle vier Sekunden ein Unfall. Rund acht Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene verunglücken jedes Jahr in Deutschland. Sind die Verletzungen schwer, wird das Leben zur finanziellen Belastung. In der Freizeit greift der gesetzliche Schutz nicht. Es entstehen große Lücken, die weder Krankenversicherung, noch Berufsunfähigkeitsversicherung oder Lebensversicherung schließen können. Der private Unfallschutz macht für jeden Sinn.

Wo und wann bin ich gesetzlich unfallversichert?
  • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei Arbeits- oder Wegeunfällen und bei Unfällen im Kindergarten oder in der Schule, auf dem Weg dorthin und nach Hause. Anders als die private Unfallversicherung zahlt die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Freizeit keinen Cent. Und das, obwohl 70 Prozent der Unfälle in der Freizeit, zum Beispiel im Haushalt, beim Sport oder im Urlaub passieren.

Was ist der Invaliditätsgrad?
  • Der Grad der Invalidität bezeichnet, zu welchem Prozentsatz eine Person nach einem Unfall invalide – in seiner Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt – ist. Beurteilt wird der Invaliditätsgrad nach der sogenannten Gliedertaxe. Bei Verlust eines Arms im Schultergelenk beträgt er beispielsweise 80 Prozent.

Wie hoch ist die Invaliditätsleistung?
  • Die Höhe der Leistung bei Invalidität ist abhängig vom Grad der Invalidität und der zu Beginn der Versicherung vereinbarten Versicherungssumme. Diese wird auch als Grundsumme bezeichnet. Besteht Anspruch auf Invaliditätsleistung wird der Betrag als einmalige Kapitalzahlung ausbezahlt.

    Bei der privaten Unfallversicherung der Versicherungskammer Bayern können Sie eine Versicherungssumme individuell zwischen 10.000 Euro und 2.200.000 Euro wählen (Summe aus Kapitalleistung bei Invalidität und Rentenbarwert beträgt maximal 2,2 Millionen Euro). Tipp: Wählen Sie die Grundsumme ausreichend hoch. Und berücksichtigen Sie die Inflation. Wir beraten Sie gerne.

Wann erhalte ich meine Unfallrente?
  • Die Unfallrente steht Ihnen zu, wenn Sie durch einen Unfall zu mindestens 30 Prozent beeinträchtigt sind. Sie schließen Sie allein oder zusätzlich zu einer Kapitalleistung bei Invalidität ab. Dabei entscheiden Sie selbst, ab welchem Invaliditätsgrad Sie eine Unfallrente erhalten möchten – 30 oder 50 Prozent. Die lebenslange monatliche Rente beträgt maximal 4.000 Euro.

Werden gesetzliche Leistungen auf die private Unfallversicherung angerechnet?
  • Die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung werden nicht auf Ihre private Unfallversicherung angerechnet. Greift der gesetzliche Unfallschutz (zum Beispiel in der Arbeit oder auf dem Weg dorthin), dann erhalten Sie zusätzlich Ihr Geld aus der privaten Versicherung.

Was bedeutet Progression in der privaten Unfallversicherung?
  • Um Sie bei höheren Invaliditätsgraden finanziell besser zu stellen, können Sie die Versicherungssumme (Grundsumme) der vereinbarten Invaliditätsleistung durch eine Progressionsklausel steigern. Die Versicherungskammer Bayern bietet Ihnen Varianten mit 350, 500 oder 1.000 Prozent Progression an.

    Oder Sie steigern Ihre Grundsumme und damit die vereinbarte Invaliditätsleistung durch eine sogenannte Mehrleistungsklausel. Sie erhalten dann die fünffache Mehrleistung ab 70 Prozent Invalidität.

Was bedeutet Dynamik in der privaten Unfallversicherung?
  • Damit Ihre Unfallversicherung auf Dauer den Wert erhält, ist eine dynamische Anpassung pro Jahr von Leistung und Beitrag vorgesehen. Dieser Anpassung können Sie jederzeit widersprechen.

Zahlt die Unfallversicherung nur bei Unfall?
  • Der Begriff Unfall ist so definiert: Ein Unfall ist ein plötzliches, unfreiwilliges und von außen einwirkendes Ereignis, bei dem eine Person einen Schaden erleidet. Ursachen können aber auch Störungen des Bewusstseins, Infektionen und allergische Reaktionen sein. Dazu gehören auch Infektionen und allergische Reaktionen durch Zecken- oder Insektenstiche. Selbst Folgen von Vergiftungen durch Nahrungsmittel (außer Alkohol) sind dabei.

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