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Wenn Surfen im Netz zur Gefahr wird

YouGov-Studie: Jeder Siebte wurde schon Opfer eines Cyberangriffs

München. Jeder siebte Deutsche wurde im privaten Umfeld schon einmal Opfer eines Cyberangriffs. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Konzerns Versicherungskammer. Kein Wunder also, dass fast jeder vierte Befragte sich stark oder sogar sehr stark vor einem Cyberangriff fürchtet.
Internetkriminalität ist heute so alltäglich wie Autodiebstähle oder Wohnungseinbrüche. Ob Computer, Smartphones oder Tablets, im Büro, in der Universität oder zu Hause – ein Cyberangriff kann immer und überall passieren. Beim sogenannten „Phishing“ tarnen sich die Betrüger im Internet meist als seriöse Bank oder Online-Bezahldienst und fordern den Empfänger beispielsweise in einer E-Mail auf, seine Zugangsdaten aus Sicherheitsgründen über einen Link zu aktualisieren. Dadurch können die Betrüger auf Kosten ihrer Opfer einkaufen oder sogar ein gefälschtes Konto anlegen und den Kreditrahmen ausschöpfen. Die Folge: finanzielle Verluste und eine gefährdete Kreditwürdigkeit. „Deshalb sollte man auf verdächtige Nachrichten gar nicht erst reagieren“, empfiehlt Martin Fleischer, Vorstandsmitglied der BavariaDirekt, dem Internet-Versicherer des Konzerns Versicherungskammer.
Bei einem Cyberangriff Ruhe bewahren
Erschreckend: 15 % der Befragten gaben an, privat bereits Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein. Gründe dafür waren neben dem Phishing laut der YouGov-Umfrage Hackerangriffe beim Online-Shopping und Online-Banking, die Weiterleitung auf eine gefälschte Website sowie das Ausspähen von Bankkarten-Daten. „Auch wenn es nicht einfach ist, sollten Betroffene bei einem solchen Angriff in erster Linie Ruhe bewahren. Hilfreich können auch Screenshots der gefälschten Website sein, um sie der Versicherung vorzulegen“, rät Fleischer.
Vorkehrungen treffen, um sich zu schützen
Insgesamt gaben 74 % der Befragten an, Vorkehrungen getroffen zu haben, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. Besonders technische Lösungen werden laut der YouGov-Umfrage dafür genutzt. 50 % äußerten, dass sie eine Schutzsoftware besitzen und regelmäßig Updates machen. Auch eine Firewall (47 %) und Sicherheits-Updates des Betriebssystems (38 %) gehören zu den gängigen Maßnahmen. Doch nur zwei Prozent der Befragten haben bisher eine Cyber-Versicherung abgeschlossen.
Martin Fleischer kommentiert das Umfrageergebnis so: „YouGov bestätigt unsere Einschätzung, dass Cybergefahren auch für Privatleute sehr konkret sind. Softwarelösungen sind gut und richtig, aber letztlich gegen Cyber-Einbrecher zu wenig. Um sich auch in finanzieller Hinsicht zu schützen, ist es ratsam, zusätzlich eine Cyber-Versicherung abzuschließen“, empfiehlt er.
Verletzung der Privatsphäre verhindern
Diese hilft beispielsweise auch dann, wenn persönliche Daten missbräuchlich verwendet wurden. Immerhin jeder fünfte Befragte gibt an, dass seine Privatsphäre im Internet schon einmal verletzt wurde. Dazu gehören auch ungewollte Nennungen im Internet und die Veröffentlichung persönlicher Bilder, die ungewollte Löschung persönlicher Daten und Cybermobbing. Wenn persönliche Daten, wie etwa Fotos einer ausschweifenden Partynacht, in die falschen Hände geraten oder unfaire Inhalte in sozialen Netzwerken und anderen Internet-Communitys verbreitet werden, kann ein solcher Angriff im schlimmsten Fall auch psychische Probleme verursachen.
BavariaDirekt bietet mit „SorglosOnline“ umfassenden Schutz: Die Cyber-Versicherung für Privatkunden übernimmt den Selbstbehalt beim Schadenersatz und den Ersatz von Zahlungskarten, wenn diese missbraucht wurden. Die Mitarbeiter der Service- und Notruf-Hotline helfen zudem rund um die Uhr, Konten und Karten zu sperren. Bei Identitätsmissbrauch ersetzt der Tarif den Vermögensschaden. Er trägt auch die Kosten für Wiederherstellung von Daten sowie für das Löschen persönlicher und missbräuchlich verwendeter Daten. Eine psychologische Beratung für Opfer von Cybermobbing rundet die Leistungen ab.
„SorglosOnline“ kostet 4,99 Euro pro Monat und gilt automatisch für alle im Haushalt lebenden Personen. Es ist monatlich kündbar. Eine Leistungsübersicht findet sich auf www.bavariadirekt.de/cyber.
„Owl“ schützt die persönlichen Finanzen und Daten
Werden E-Mail-Adressen, Kreditkarten- oder Ausweisnummern im Deep- oder Darknet gehandelt, schützt die Software „Owl“ (owldetect.de) vor finanziellen Schäden und Identitätsdiebstahl. Owl alarmiert Versicherte in Echtzeit, sobald ihre Daten gefährdet sind, und bevor Cyberkriminelle persönliche Daten missbrauchen.
Ein Darknet-Screening durch Owl kostet 4,49 Euro monatlich. Für BavariaDirekt-Kunden mit Cyber-Versicherung ist es in den ersten drei Monaten kostenlos.
Die YouGov-Befragung
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2027 Personen zwischen dem 16. Februar 2018 und 19. Februar 2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
 
Ansprechpartner zu diesem Thema:
Jürgen Haux
Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer
Telefon +49 89 21 60-45 99
juergen.haux.@vkb.de
 
BavariaDirekt
BavariaDirekt ist seit 2006 der Internet-Versicherer des Konzerns Versicherungskammer, einem der zehn größten Erstversicherer Deutschlands. Die BavariaDirekt ist ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Der Schaden- und Unfallversicherer bietet mit seinen innovativen Deckungskonzepten für private Kunden umfassenden Versicherungsschutz in den Sparten Kraftfahrt-, Cyber-, Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtsschutz-, Krankenzusatz- und Beistandsleistungsversicherungen.