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Versicherung gegen Bienensterben

Versicherungskammer Bayern als Imker

München. Bienen sind für Menschen unverzichtbar, doch sie sind in Not: Pestizide, Krankheiten und Parasiten bedrohen die Honigbiene, das Bienensterben ist ein weltweites Problem. Die Versicherungskammer Bayern tut etwas dagegen: Seit vergangenem Jahr stehen auf ihrem Gebäude am Standort Giesing 18 Bienenstöcke.
Rund 720 000 Arbeiterinnen ergänzen seitdem mit ihrem Honig die gesunde und vollwertige Ernährung in den beiden Casinos des Unternehmens in München. Die Idee dazu hatte Küchenleiter Hubert Bittl: „Stadthonig ist in Deutschland ein hippes Thema, sehr viele Flächen sind versiegelt und ungenutzt.“
Mit der Stationierung von Bienenvölkern leistet die Versicherungskammer Bayern einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Vielfalt. Die verschiedenen Bienenarten sind auf unterschiedliche Lebensräume angewiesen und tragen mit ihrer Bestäubungsleistung gleichzeitig zum Erhalt dieser Lebensräume mit ihren spezifischen Pflanzengemeinschaften bei: „Damit ist sichergestellt, dass im Umkreis von zwei, drei Kilometern die entsprechenden Blüten bestäubt werden“, erläutert Arno Bruder, staatlicher Fachberater für Imkerei des Bezirks Oberbayern, der die Bienenstöcke der Versicherungskammer Bayern betreut. „Mit dem Bestäuben stellen wir Fruchtbildung und Samenbildung sicher. Von den Samen wiederum leben Vögel oder Kleinstlebewesen. Wir hängen alle von funktionierenden Ökosystemen ab.“
Die Vorteile des Stadthonigs liegen auf der Hand. Imker Bruder: „Der Honig zeichnet sich dadurch aus, dass er hocharomatisch ist, weil ein größerer Blütenanteil verschiedener Blumenarten enthalten ist. Zudem sind die Bienen keinen Pestiziden ausgesetzt wie auf dem Land, wo gedüngt wird.“ Stadthonig kann bedenkenlos verzehrt werden. Bienen nutzen den Nektar aus frisch aufgeblühten Blüten, die nur kurze Zeit Schadstoffen ausgesetzt waren. Außerdem besitzen sie die Fähigkeit, diese herauszufiltern, um ihre Brut zu schützen.
Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Versicherungskammer Bayern ist die Bienenzucht sehr gut angekommen. Nicht nur, dass jetzt der Speiseplan durch den aromatischen Honig bereichert wird. Die Mitarbeiter können den VKBienen-Honig auch kaufen. Das ökologische Engagement wird sehr begrüßt: „Was für eine geniale Idee zur Nutzung der Fläche in Zeiten, in denen die Bienen immer weniger werden“, kommentierte ein Mitarbeiter im hauseigenen Intranet. Die Führungen von Imker Bruder zu den Honigstöcken sind regelmäßig ausgebucht: „Es war sehr, sehr viel Interesse da, teilweise auch Sachverstand. Es haben sich sogar zwei Mitarbeiter als Imker ‚geoutet‘“, so Bruder.
Doch nicht nur Unternehmen können etwas für das Überleben der Honigbienen tun. Jeder Einzelne kann helfen:
  • Pflanzen Sie im Garten, auf dem Balkon oder in Blumenkästen Blühpflanzen aus der Region. Sie sind eine willkommene Nahrungsquelle für die Bienen.
  • Verwenden Sie in Haus- und Kleingärten keine bienenschädlichen Chemikalien wie Glyphosat, um Insekten und vermeintliches Unkraut fernzuhalten.
  • Richten Sie ein "Wildbienenhotel" ein. Es besteht aus einem Holzrahmen, in dem hohle Äste, durchlöchertes Holz und Lehm Nistplätze für Solitärbienen bieten.
Mehr dazu im Faltblatt des Umweltinstituts München Gift im Garten oder „Stummer Frühling - wie wir das Bienensterben verhindern können“.
Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema:
Birgit Kattau
Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer
Telefon +49 89 21 60 11 80
birgit.kattau@vkb.de
Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 7,80 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Von großer Bedeutung ist das gesellschaftliche Engagement des Konzerns Versicherungskammer Bayern. Die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie der Förderung ehrenamtlicher Einrichtungen und Initiativen, die insbesondere im Bereich der Prävention und Sicherheit tätig sind, wird seit einigen Jahren zusätzlich gestärkt durch die beiden Stiftungen, Versicherungskammer-Stiftung und Versicherungskammer-Kulturstiftung. Zudem ist der Konzern Versicherungskammer bereits zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet worden. Er hat rund 6.800 Beschäftigte, davon etwa 370 Auszubildende.