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Sicher bei den Tageseltern

Job und Kinder unter einen Hut bringen: Als Alternative zur Kita können Eltern ihre Sprösslinge auch in die Obhut von Tageseltern geben. Diese sollten sich aber davor erkundigen, wie es um ihren Versicherungsschutz steht.

München. Schnell ist beim Spielen im Garten etwas passiert: Ein Kind wird während der Betreuung verletzt oder ein Fenster des Nachbarn geht zu Bruch. Grundsätzlich gilt: Während der Kinderbetreuung übernehmen die Tageseltern die Aufsichtspflicht. Verletzen sie diese, können sie für etwaige Schäden in Haftung genommen werden.
Haftpflichtversicherung prüfen
Für solche Fälle ist eine Haftpflichtversicherung unerlässlich, damit man schwere Schäden im Zweifel nicht aus der eigenen Tasche zahlen muss. Ist die Kinderbetreuung unentgeltlich, springt in der Regel die Privat-Haftpflichtversicherung ein. Anders kann es aber aussehen, wenn man beruflich als Tagesmutter oder Tagesvater tätig ist. „Daher sollten sich Tageseltern frühzeitig bei ihrem Versicherer erkundigen, ob und wie Kinderbetreuung in ihrer privaten Haftpflichtversicherung enthalten ist und gegebenenfalls einen Zusatzschutz vereinbaren“, rät Claudia Scheerer von der Versicherungskammer Bayern.
Minderjährige Kinder, die von Tageseltern betreut werden, sind im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung der Versicherungskammer Bayern mitversichert. Das gilt, solange der Verdienst der Tagesmutter oder des Tagesvaters die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitet. Diese liegt derzeit bei 450 Euro. Haben die Tageseltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt, müssen sie für Schäden auch nicht haften. „Dann wehrt die Versicherung unberechtigte Schadenersatzansprüche wenn nötig auch vor Gericht ab“, sagt Scheerer.
Private Unfallversicherung hilft immer
Erleidet ein Kind während der Aufsicht durch Tageseltern einen Unfall, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Voraussetzung ist, dass eine amtliche Betreuungserlaubnis vorliegt. Eltern sollten zusätzlich über eine private Unfallversicherung für ihre Kinder nachdenken. „Damit sind Kosten für eventuelle dauerhafte gesundheitliche Folgeschäden abgesichert“, sagt Scheerer. Und eine private Unfallversicherung gilt dann natürlich auch außerhalb der Betreuungszeiten, etwa beim Toben zu Hause.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Immer mehr Menschen wollen Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Das ist nicht immer ein einfaches Unterfangen. Abhängig ist es auch davon, welche Möglichkeiten der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern bietet. Die Versicherungskammer Bayern wird seit 2009 regelmäßig als besonders familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.
 
Ansprechpartner zu diesem Thema:
Claudia Scheerer
Unternehmenskommunikation Konzern Versicherungskammer
Telefon +49 89 21 60-30 50
claudia.scheerer@vkb.de
 
Konzern Versicherungskammer
Der Konzern Versicherungskammer ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 7,80 Mrd. Euro (vorläufig). Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig. Der Krankenversicherer der S-Finanzgruppe ist zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit tätig. Der Konzern Versicherungskammer ist zum dritten Mal mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und hat rund 6.800 Beschäftigte, davon rund 370 Auszubildende.