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KATWARN im Donnersbergkreis gestartet - Bei Gefahr kommt Sofortinfo übers Mobiltelefon

Am 17. Oktober, gegen 10.30 Uhr, ist das Info- und Warnsystem KATWARN im Donnersbergkreis offiziell an den Start gegangen.

München. Die Übergabe in die Hoheit des Landkreises erfolgte per symbolischem Knopfdruck im Foyer des Kreishauses. Landrat Werner, der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Dominik Gebhardt, Ltd. Notärztin Dr. Katrin Limbach und Organisatorischer Leiter Siegfried Nurmuhamed wirkten dabei mit. Außerdem Ortwin Neuschwander vom Berliner Institut Fraunhofer FOKUS und Stefan Wintergerst für die Versicherungskammer Bayern.
Zum Termin waren Vertreter von Politik, Verbandsgemeinden, Hilfsorganisationen, Polizei und Kreisgremien eingeladen. An sie gewandt betonte der Landrat, KATWARN stelle eine zeitgemäße Lösung dar, um die Bevölkerung zuverlässig zu erreichen und frühzeitig zu warnen. Dank einer so erreichten Vorlaufzeit könnten z. B. Schäden durch immer häufiger auftretende Naturkatastrophen verringert werden. Das Leitmotiv für die Einführung von KATWARN laute „Sicherheit erhöhen“, bekräftigte Werner. Er kündigte einen baldigen Probelauf im Zuge einer Katastrophenschutzübung an.
KATWARN steht als App für die gängigen Smartphone-Systeme sowie per SMS und Email (für ein Postleitzahlgebiet) zur Verfügung. Die Software dafür wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS entwickelt. Es werde seit 2011 in Städten und Landkreisen eingesetzt und stetig an neue Gegebenheiten angepasst, erklärte Ortwin Neuschwander von FOKUS beim Start-Termin in Kirchheimbolanden. Das bundeseinheitliche System vernetze vorhandene Infrastrukturen und sei „100% datensicher“. Mit KATWARN, das auch von Verbandsgemeinden und Polizei nutzbar sei, könnten auch amtliche Warnungen an geschlossene Gruppen geleitet werden. Stefan Wintergerst erklärte, dass die Versicherungskammer Bayern die technische Plattform für das KATWARN-System finanziert habe - aus Verantwortung für die Menschen im Geschäftsgebiet. Für die Verfügbarkeit im Donnersbergkreis hatte der Kreisausschuss 17.850 € bewilligt.
Stichwort KATWARN:
Ob Großbrand, Chemieunfall oder Starkregen - das Warn- und Informationssystem KATWARN ist ein wichtiges Hilfsmittel bei Schadensfällen. Die Katwarn-App kann man kostenlos beim App-Store für iPhone, Android und Windows Phone herunterladen. Sie bietet behördliche Warnungen ortsbezogen, d.h. zum aktuellen Standort des Nutzers und bis zu sieben weiteren frei wählbaren Gebieten. Dafür kann vom Nutzer die sogenannte Schutzengelfunktion aktiviert werden. Alternativ wird KATWARN per SMS oder Email (bezogen auf eine bestimmte Postleitzahl) angeboten. Wie man sich dafür registrieren lassen kann, ist auf der Homepage www.katwarn.de genau erläutert. Ein Warnhinweis könnte lauten: „Aktuelle Warnung des Donnersbergkreises - Großbrand in der Xy-Straße im Muster-Ort - Fenster und Türen bitte geschlossen halten…“
 
Ansprechpartner bei Fragen zum neuen Warnsystem sind die Kreis-Mitarbeiter Steffen Fehl und Christopher Schröding, erreichbar unter Tel. 06352 / 710-194 bzw. -394.
 
HINWEIS:
Zu dieser Mitteilung bietet die VKB ein Foto an.
 
Bildunterschrift:
Beim symbolischen KATWARN-Start im Donnersbergkreis: Der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Dominik Gebhardt (v.l.), Ortwin Neuschwander, Fraunhofer FOKUS, Stefan Wintergerst (VKB),Landrat Winfried Werner, die Leitende Notärztin Dr. Katrin Limbach und der Organisatorische Leiter Siegfried Nurmuhamed.
Foto: LK
 
Konzern VKB
Der Konzern VKB ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 7,62 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. Der Konzern VKB ist mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und hat rund 6.700 Beschäftigte, davon über 340 Auszubildende.