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    Schimmel vorbeugen

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So haben die Pilzsporen keine Chance

Wer zu Hause richtig lüftet und heizt, schafft ein gutes Raumklima. Gleichzeitig kann man so auch Schimmel sehr gut vorbeugen. Worauf Sie dabei achten sollten und was Sie tun können, wenn sich die Pilzsporen doch bei Ihnen breitmachen.

Wasser ist auch für Schimmelpilze eine wichtige Lebensgrundlage. Jegliche Feuchtigkeit in der Wohnung, auch jene in der Luft, bietet den Sporen den idealen Nährboden. Die meisten Schimmelpilzarten gedeihen jedoch schon lange, bevor Kondenswasser in der Wohnung sicht- oder fühlbar wird. Deshalb ist es wichtig, die Luft in den Räumen warm und trocken zu halten. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.
Schimmel vermeiden

Richtig lüften: 3 Tipps für zu Hause

1
Lüften Sie die Räume regelmäßig und mehrmals am Tag durch. Über den Luftaustausch entweicht die Feuchtigkeit aus der Wohnung.

2
Stoßlüften ist effektiver und energiesparender, als die Fenster dauerhaft gekippt zu halten. Noch besser ist ein Durchzug bei offenen Innentüren.

3
Trocknen Sie Ihre Wäsche möglichst nicht in der Wohnung. Sind keine Wäscheräume oder Trockenplätze verfügbar, lassen Sie ein Fenster geöffnet (etwa im Sommer) oder lüften Sie das Zimmer häufiger durch. Dasselbe gilt nach dem Duschen, Kochen und Spülen.

Warme Wände gegen Schimmel: So heizen Sie richtig

Um der Schimmelbildung entgegenzuwirken, ist neben der Luftfeuchtigkeit auch die Raumtemperatur entscheidend. Denn warme Luft wirkt wie ein Schwamm, der die Feuchtigkeit im Haus aufnimmt. Ist es im Zimmer zu kühl, sammelt sich das Kondenswasser an den Fenstern und Wänden. Das Lüften wäre in diesem Fall zwecklos.
Dabei gilt: Je wärmer die Luft, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Bei 0 Grad Celsius kann ein Kubikmeter Luft etwa 5 Gramm Wasser speichern. Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt somit 100 Prozent. Die Aufnahmekapazität derselben Menge Luft ist bei 20 Grad Celsius höher: 5 Gramm Wasser entsprechen in diesem Fall einer relativen Luftfeuchtigkeit von knapp 30 Prozent. Für die Bewertung der Luftqualität ist also nicht die absolute Wassermenge ausschlaggebend, sondern ihr prozentualer Anteil in der Luft.
Praktischerweise ist das optimale Raumklima für Menschen und Bausubstanz gleich: Ideal ist eine Innentemperatur von 18 bis 22 Grad Celsius sowie eine relative Luftfeuchtigkeit um 50 Prozent.
Ab welcher Luftfeuchtigkeit gelüftet werden muss, hängt vom Bauzustand des Gebäudes ab. Gut gedämmten Häusern macht eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit nicht so viel aus. Mit einem Thermo-Hygrometer aus dem Baumarkt können Sie die entsprechenden Werte einfach überprüfen.

Wie lässt sich Schimmel entfernen?

Kommt es doch zum Schimmelbefall, gilt es zuerst, dessen Ursachen aufzudecken. So kann die Feuchtigkeit beispielsweise durch Risse in der Außenwand oder eine defekte Heizungsleitung verursacht werden. Werden diese Schäden als Erstes behoben, hat die Schimmelentfernung langfristig Erfolg.
Wie sich der Schimmel am besten entfernen lässt, hängt vom jeweiligen Material ab, auf dem er haftet. Schimmel auf glatten Oberflächen wie Metall, Keramik, Glas oder lackiertem Holz kann mit einem Haushaltsreiniger abgewaschen werden. Pilzflecken auf weichen Oberflächen wie Tapeten oder Stoffen können Sie herausschneiden beziehungsweise -waschen. Ist Dichtungsmaterial aus Silikon befallen, empfiehlt es sich, das Material hier zu entfernen und die Stelle neu zu verfugen.
Wandflecken, die kleiner als einen halben Quadratmeter sind, können Sie selbst entfernen. Sind die Flecken größer, sollte ein Experte zu Rate gezogen werden. Das gilt auch, wenn Sie keine Flecken sehen können, aber einen muffigen Geruch in der Wohnung wahrnehmen.

Mögliche gesundheitliche Folgen

Auf Dauer kann Schimmel in der Wohnung Allergien auslösen. Besonders anfällig sind Menschen, die bereits unter Heuschnupfen, Neurodermitis oder anderen Allergien leiden. Außerdem erhöht Schimmel das Risiko für Atemwegsinfektionen und Asthma. Für gesunde Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, Beschwerden zu entwickeln, zwar gering. Experten sind sich jedoch einig, dass der Schimmelpilz entfernt werden sollte.
Um Schimmel effektiv vorzubeugen, ist es zudem sinnvoll, den Zustand des Gebäudes überprüfen zu lassen. Eine unabhängige Beratung kann helfen, bauliche Maßnahmen und das tägliche Verhalten auf die konkreten Bedingungen abzustimmen.

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