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03.12.2016

Expertenrat zum Thema Lachen

Atemnot beim Lachanfall – ist das normal? Oder sollte man sich Sorgen machen? Das Expertenteam von „gesundheit aktuell“ beantwortet drei wichtige Fragen zum Thema Lachen.

Bei einem Lachanfall bekomme ich einen knallroten Kopf und Atemnot. Ist das normal?

Wenn man richtig herzhaft lachen muss, kann das durchaus vorkommen. Für gesunde Menschen ist Lachen aber ungefährlich. Man kann sich nicht „totlachen“, wie der Volksmund sagt. Doch Lachen strengt den Körper an: Zahlreiche Muskeln sind in Bewegung, weshalb sich Atmung und Puls beschleunigen. Dadurch erhöht sich der Druck im Brustkorb, das Blut staut sich im Gehirn und der Kopf wird rot. Kommt es zu Atemnot, aktiviert der Körper jedoch automatisch einen Schutzmechanismus im Gehirn, der uns trotz Lachen zum Atmen zwingt.

Stimmt es, dass man nach einer Operation nicht lachen darf?

Bei dieser Empfehlung geht es meist darum, Schmerzen zu vermeiden. Werden bei einem Eingriff zum Beispiel die Bauchmuskeln durchtrennt, etwa bei einer Operation am Blinddarm oder einem Kaiserschnitt, kann Lachen starke Schmerzen verursachen. Die Heilung beeinträchtigt es aber nicht. Lediglich nach Eingriffen an der Nase oder Operationen am Gehirn raten Ärzte dazu, einige Zeit möglichst nicht zu lachen. Für alle anderen Fälle gilt: Lachen fördert die Genesung.

Ich habe starkes Asthma und gehört, dass Lachen einen Anfall auslösen kann. Ist da was dran?

Tatsächlich verursacht Lachen bei mehr als der Hälfte der Asthmatiker Beschwerden und ist damit einer der Hauptauslöser von Anfällen. Schon ein Kichern oder Glucksen kann zu einem Engegefühl in der Brust führen und Husten verursachen – meist etwa zwei Minuten nach dem Lachen. In der Fachwelt heißt das LIA (laughter induced asthma), die Ursachen sind noch unklar. Als sicher gilt allerdings, dass solche Beschwerden ein Hinweis auf eine unzureichende Behandlung sind. Denn bei medikamentös gut eingestellten Patienten sollte Lachen keine Anfälle auslösen. Falls doch: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

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