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NaturgefahrenForum

#Wetterfest - gemeinsam vor Naturgefahren schützen

Am 8. November lädt die Versicherungskammer Bayern zum NaturgefahrenForum in die Warngauerstraße 30 in München (Giesing) ein.

Extremwetterlagen,etwa durch Hochwasser und Starkregen, sind längst kein Phänomen aus den Medien mehr, sondern haben in Deutschland, auch in Bayern, die Lebenswelt der Menschen erreicht. Die entstehenden Schäden nehmen immer häufiger existenzbedrohliche Ausmaße an. Im NaturgefahrenForum weist die Versicherungskammer Bayern in vielfältiger Weise darauf hin, dass eine Absicherung gegen die finanziellen Folgen von Elementarschäden essentiell ist und dem Schutz der eigenen Existenz dient.

Prof. Dr. Peter Höppe

Experte für Naturgefahren, Klimawandel, Biometeorologie
„Klimawandel und Wettergefahren“ – Wie sehen die globalen Entwicklungen aus und mit welchen Auswirkungen müssen die Menschen in Bayern rechnen?

Die globale Anzahl von schadenrelevanten wetterbedingten Naturkatastrophen ist in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. Es spricht sehr viel dafür, dass der Klimawandel hierbei bereits eine Rolle spielt. In Bayern sind es vor allem Schäden durch gewitterbedingte Ereignisse wie Hagel und Starkniederschläge, die einen ansteigenden Trend aufweisen. Ursache dafür ist mit großer Wahrscheinlichkeit der gestiegene Feuchtegehalt der Atmosphäre, der durch die globale Erwärmung bedingt ist. Präventionsmaßnahmen könnten die Schadenanstiege dämpfen, unvermeidbare Risiken können über Versicherungslösungen abgesichert werden.

Vortrag Prof. Dr. Peter Höppe (PDF, ca. 3,5 MB)

Prof. Dr.-Ing. Martin Grambow

Ministerialdirigent, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
"Wo steht das Hochwasser-Risikomanagement in Bayern - Unsere Sicherheitsphilosophie"

Immer mehr Regionen in Bayern sind von Starkregen und Hochwasser betroffen. Bei diesen schwer planbaren Ereignissen stoßen klassische Schutzmaßnahmen oft an ihre Grenzen. Dadurch, dass der genaue Ort der Überströmung im Überlastungsfall nicht vorsehbar ist, können große Schäden entstehen. Im Rahmen des Hochwasserschutzaktions-Programm 2020plus kommen in Bayern Strategien und bauliche Maßnahmen zum Einsatz, die eine aktive Steuerung der Wassermaßen ermöglichen. Obwohl es keine absolute Sicherheit geben kann, bietet das Programm mit seinen zahlreichen Einzelkomponenten erhöhte Resilienz und einen strategischen, umfangreichen Hochwasserschutz.

Vortrag Prof. Dr.-Ing. Martin Grambow (PDF, ca. 2,4 MB)

Martin Jordi

Geschäftsbereichsleiter Elementarschäden-Prävention und Geschäftsführer der Präventionsstiftung der Kantonalen Gebäudeversicherungen, Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen Bern
Ein Blick vom Nachbarn: „Schutz vor Naturgefahren in der Schweiz“

Seit jeher sind in der Schweiz Gebäude durch Naturgefahren gefährdet. Diese Gefährdung wird in Zukunft wohl noch zunehmen. Oft wird dafür ausschließlich der Klimawandel verantwortlich gemacht. Es gibt jedoch noch weitere Faktoren, die für die Zunahme der Gefährdung und der Gebäudeschäden verantwortlich sind. Genannt seien die vermehrte Flächennutzung, die energieeffizientere Bauweise, die moderne Architektur und die gestiegene Anspruchshaltung der Gebäudeeigentümer. Es gibt Möglichkeiten und Wege, Schäden durch Naturgefahren an Gebäuden zu reduzieren.

Vortrag Martin Jordi (PDF, ca. 7,0 MB)

Klaus Ross

Geschäftsführer CombiRisk GmbH, Risikomanagement Versicherungskammer Bayern
„Wetterfest mit der Versicherungskammer Bayern!“

Nicht immer schätzen wir die Wahrscheinlichkeiten positiver und negativer Ereignisse richtig ein. Aber „Ein Stück Sicherheit“ lässt sich auch kaufen, ist für alle erhältlich und für fast jeden bezahlbar, wenn es um finanzielle Sicherheit vor Naturgefahren geht. Eigenvorsorge nimmt dabei einen steigenden Stellenwert ein. Von den Naturgefahren ist Starkregen jetzt schon die am meisten unterschätzte Gefahr. Sie wird noch zunehmen. Bayern ist die starkregenreichste Region. Die am meisten betroffenen ersten zehn Städte bzw. Gemeinden liegen zurzeit in Bayern. Die Durchdringung einer Elementarschadenversicherung ist noch nicht hoch genug. Bundesweit sind es 42 Prozent, in Bayern nur 32 Prozent. Ab dem 01. Juli 2019 gibt es vom Staat keine finanziellen Hilfen mehr, wenn Hab und Gut versicherbar gewesen wäre. So lautet der Kabinettsbeschluss der Bayerischen Staatsregierung. Eigenvorsorge wird auch deswegen immer wichtiger. Die Versicherungskammer steht mit ihrer Erfahrung, Kompetenz, guten Produkten und einer erfahrenen Schadenregulierung den Menschen zur Seite. Denn die Sicherheit der Menschen ist unser Anliegen und unsere Profession.

Vortrag Klaus Ross (PDF, ca. 1,8 MB)

Claudia Scheerer

Leitung Unternehmens­kommunikation, Pressesprecherin

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Jürgen Haux

BavariaDirekt, Personal,
Immobilien und Finanzen

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Telefon: (089) 21 60-45 88
juergen.haux@vkb.de

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