Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2013

25. Oktober 2013: Bayerischer Verkehrssicherheitspreis 2013 an Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching verliehen

Schüler demonstrieren für sicheren Schulweg.

München/Unterhaching. Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis wird dieses Jahr an das Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching verliehen. Für ihre Aktion „Gemeinsam für einen sicheren Schulweg“ werden die Schüler der Klasse 7f heute von der Landesverkehrswacht Bayern und der Versicherungskammer Bayern ausgezeichnet. Zusammen mit ihrem Englischlehrer Christof Hübner, der zugleich Verkehrs- und Sicherheitsbeauftragter an der Schule ist, hatten die Kinder im vorangegangenen Schuljahr mit einer „3-Tage-Demonstration“ mehr Sicherheit am Schulanfahrtsweg erstritten. 
Der Utzweg in Unterhaching – ein stark frequentierter Schulanfahrtsweg – wurde trotz Halteverbots in den vergangenen Jahren immer mehr zum Risiko für alle Verkehrsteilnehmer; eine enge Passage erschwerte zudem die Durchfahrt für Einsatzkräfte. Gemeinsam mit ihrem Lehrer planten die Kinder die aufmerksamkeitsstarke Aktion, um auf die gefährlichen Umstände hinzuweisen. Eine Kombination aus einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister und Ordnungsamt, einer Unterschriftenaktion, einer Pressekonferenz sowie der Gestaltung von Demonstrationsplakaten brachte schließlich den Erfolg: Die Gemeinde Unterhaching setzt in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr in Neubiberg nun bauliche Verbesserungen am Utzweg um, die den Kindern ihr Ziel eines sicheren Schulwegs ermöglichen. 
Der neue Präsident der Landesverkehrswacht Bayern, Dr. Florian Herrmann, überreichte im Rahmen einer Feierstunde den mit € 4.000 dotierten 1. Preis und lobte den beispiellosen und bemerkenswerten Einsatz der Schülerdemonstranten: „Ihr habt mit eigener Stimme für ein Umdenken in der Bevölkerung gesorgt; Ihr habt Überzeugungsarbeit geleistet und dadurch Fürsprecher gewonnen und Euch Verkehrssicherheit im wahrsten Sinne demokratisch erstritten. Die Initiative ist ein Paradebeispiel, dass in einer Demokratie auch vermeintlich unmögliche Ziele durch gemeinsames Engagement erreicht werden können.“
Würzburger Inklusionsprojekt und „Silosmileys“ gewinnen 2. und 3. Preis 
„Inklusive Verkehrserziehung“ heißt das mit dem 2. Preis bedachte Projekt des Zentrums für Körperbehinderte in Würzburg, bei dem Körperbehinderte und Grundschüler eines Stadtviertels gemeinsam lernen, sich im Straßenverkehr gegenseitig zu unterstützen. Aus den Händen von Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern, erhielten die Vertreter aus Franken gemeinsam mit dem Drittplatzierten, der Kreisverkehrswacht Bad Tölz-Wolfratshausen e.V., welche mit „Silosmileys“ – zum Schulanfang im Landkreis aufgestellte Heuballen mit Smiley-Gesichtern – überzeugen konnte, die Preise.
Zwei Anerkennungspreise verlieh Ministerialrat Timo Payer an die Grundschule Pöcking für das Projekt, „Ökotrophy“ – einer Natur-Rallye mit Verkehrsbildung – sowie an Carin Kleemann, welche ein Waveboard-Licht entwickelte, das eine bessere Sichtbarkeit in der Dunkelheit ermöglicht.
Nachhaltiger Preis für vorbildliche Initiativen
Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis, eine Auszeichnung der Versicherungskammer Bayern und der Landesverkehrswacht Bayern, ist insgesamt mit € 7.500 dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum 17. Mal verliehen. Er richtet sich an Einzelpersonen ab zehn Jahren, an Schulklassen sowie Gruppen und Initiativen aus Bayern, die sich mit Kampagnen und Medienbeiträgen für die Verkehrssicherheit einsetzen.
Die Jury setzt sich zusammen aus Gerhard Eck, Staatssekretär des Innern, Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern sowie dem Präsidenten der Landesverkehrswacht, Dr. Florian Herrmann. Der 1. Preis wird zusammen mit einer Emaille-Plakette verliehen. Der Emaille-Werkstoff nahm im 19. Jahrhundert seinen Anfang, er ist witterungsbeständig und darum der Grundstoff für die meisten Straßenschilder und Hausnummern. Durch seine Langlebigkeit symbolisiert er den nachhaltigen Charakter des Preises.
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Der Konzern VKB ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte er Beitragseinnahmen von 6,85 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. Der Konzern VKB ist mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet und beschäftigt rund 6.800 Mitarbeiter.
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