Geschäftsjahr 2012: Positive Entwicklung fortgesetzt

15. Mai 2013

Geschäftsjahr 2012: Konzern Versicherungskammer Bayern (VKB): Positive Entwicklung fortgesetzt

  • Ertragreiches Beitragswachstum mit 3,4 Prozent
  • Konzernjahresüberschuss um 45 Prozent gesteigert
  • Kapitalanlagenbestand um 5,0 Prozent ausgebaut
  • Lebensversicherung bleibt zukunftssicher für die Altersvorsorge
  • Duales Gesundheitssystem statt Bürgerversicherung
München. Der Konzern Versicherungskammer Bayern (VKB) hat sich im Geschäftsjahr 2012 unter schwierigen Rahmenbedingungen gut behauptet und seine führende Marktposition weiter ausgebaut. Der größte öffentliche Versicherer setzt weiterhin auf Nachhaltigkeit und Profitabilität. "Wir haben unsere anspruchsvollen Ziele 2012 alle erreicht und teilweise sogar übertroffen", sagte Dr. Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender des Konzerns VKB, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz.
Der Konzern VKB erzielte bei den gebuchten Bruttobeiträgen im selbst abgeschlossenen Geschäft ein Wachstum von 3,4 Prozent auf 6,80 (6,58) Mrd. Euro und liegt damit um 1,1 Prozentpunkte über dem Markt. Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre lag das Wachstum bei 3,7 Prozent p.a. (Markt: 2,6 Prozent p.a.). Das Konzernergebnis vor Steuern erhöhte sich um 8,2 Prozent auf 230,6 (213,2) Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 44,8 Prozent auf 132,3 (91,4) Mio. Euro. Der Kapitalanlagenbestand wuchs um 5,0 Prozent auf 40,51 (38,58) Mrd. Euro. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen erhöhte sich auf 1,70 (1,50) Mrd. Euro. Bezogen auf den Gesamtbestand belief sich die Nettoverzinsung auf 4,4 Prozent. Die Kapitalsituation ist aufgrund der Langfristigkeit der Anlagen mit bester Bonität sowie breiter Streuung und Mischung stabil. Auch bei weiter anhaltenden Niedrigzinsen kann der Konzern VKB seine Verpflichtungen erfüllen. Basis für das ertragreiche Wachstum im Konzern VKB sind insbesondere das Geschäftsmodell des "Versicherers der Regionen", der regional ausgerichtete Vertriebswege-Mix mit seiner hohen Beratungsqualität und Kundenorientierung sowie das ausgewogene Beitragsportfolio, das für Sicherheit und Stabilität steht.
Lebensversicherung bleibt zukunftssicher
"Für die Altersvorsorge bleibt die Lebensversicherung unverzichtbar“, betont Dr. Frank Walthes. Vor dem Hintergrund der sinkenden Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ist die Lebensversicherung aufgrund ihrer Kernkompetenzen wie der Absicherung des Todesfalls, der Berufsunfähigkeit sowie der lebenslangen Rentenzahlungen einzigartig. Die Vorteile der kapitalgedeckten Finanzierung bilden auch die Grundlage für den weiteren Erfolg der privaten Krankenversicherung und damit des dualen Gesundheitssystems. Die derzeit diskutierte Bürgerversicherung bezeichnete Dr. Frank Walthes als den "falschen Weg". Die Folgen wären Mehrbelastungen für Versicherte und Arbeitgeber durch höhere Steuern und höhere Beiträge. Durch den fehlenden Wettbewerb wären mittelfristig auch starke Einschnitte bei den Leistungen zu erwarten.

Die weiteren Geschäftsergebnisse im Überblick
  • Das ausgeglichene Beitragsportfolio setzt sich wie folgt zusammen: Der Anteil der Lebensversicherung lag bei 38,5 Prozent, der Krankenversicherung bei 31,8 Prozent und der Schaden- und Unfallversicherung bei 29,6 Prozent.
  • In der Lebensversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,8 Prozent auf 2,62 (2,48) Mrd. Euro. Die Krankenversicherung erzielte ein Plus von 1,5 Prozent auf 2,16 (2,13) Mrd. Euro, die Schaden- und Unfallversicherung von 2,3 Prozent auf 2,02 (1,97) Mrd. Euro.
  • In der Lebensversicherung konnte der Konzern VKB die Verwaltungskostenquote erneut senken; sie lag bei 1,8 (1,9) Prozent (Markt: 2,4 Prozent). Die Stornoquote (basierend auf der Stückzahl) lag mit 3,3 (3,3) Prozent unter Markt (3,5 Prozent). Auf 2,0 (2,1) Prozent gesenkt werden konnte auch die Verwaltungskostenquote in der Krankenversicherung. In der Schaden- und Unfallversicherung verbesserte sich die Betriebskostenquote im selbst abgeschlossenen Geschäft auf 23,8 (24,0) Prozent. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote im selbst abgeschlossenen Geschäft konnte erneut gesenkt werden; sie reduzierte sich auf 95,2 (97,6) Prozent.
  • Die Bewertungsreserven sind weiter gestiegen. Über alle Einzelunternehmen erhöhte sich die Gesamtreserve auf 14,8 (9,8) Prozent; absolut 5,96 (3,76) Mrd. Euro. Damit zählt der Konzern VKB zu den Versicherern mit den höchsten Bewertungsreserven.
  • Der Konzern VKB hält weiter an seiner Verantwortung fest, einer hohen Anzahl an geeigneten Bewerbern einen Ausbildungsplatz anzubieten. Im Jahr 2012 wurden 170 (155) Auszubildende neu eingestellt. Zum 31.12.2012 waren 439 Azubis beim Konzern VKB unter Vertrag.

Die weiteren Geschäftsergebnisse im Überblick

  • Das ausgeglichene Beitragsportfolio setzt sich wie folgt zusammen: Der Anteil der Lebensversicherung lag bei 38,5 Prozent, der Krankenversicherung bei 31,8 Prozent und der Schaden- und Unfallversicherung bei 29,6 Prozent.
  • In der Lebensversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 5,8 Prozent auf 2,62 (2,48) Mrd. Euro. Die Krankenversicherung erzielte ein Plus von 1,5 Prozent auf 2,16 (2,13) Mrd. Euro, die Schaden- und Unfallversicherung von 2,3 Prozent auf 2,02 (1,97) Mrd. Euro.
  • In der Lebensversicherung konnte der Konzern VKB die Verwaltungskostenquote erneut senken; sie lag bei 1,8 (1,9) Prozent (Markt: 2,4 Prozent). Die Stornoquote (basierend auf der Stückzahl) lag mit 3,3 (3,3) Prozent unter Markt (3,5 Prozent). Auf 2,0 (2,1) Prozent gesenkt werden konnte auch die Verwaltungskostenquote in der Krankenversicherung. In der Schaden- und Unfallversicherung verbesserte sich die Betriebskostenquote im selbst abgeschlossenen Geschäft auf 23,8 (24,0) Prozent. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote im selbst abgeschlossenen Geschäft konnte erneut gesenkt werden; sie reduzierte sich auf 95,2 (97,6) Prozent.
  • Die Bewertungsreserven sind weiter gestiegen. Über alle Einzelunternehmen erhöhte sich die Gesamtreserve auf 14,8 (9,8) Prozent; absolut 5,96 (3,76) Mrd. Euro. Damit zählt der Konzern VKB zu den Versicherern mit den höchsten Bewertungsreserven.
  • Der Konzern VKB hält weiter an seiner Verantwortung fest, einer hohen Anzahl an geeigneten Bewerbern einen Ausbildungsplatz anzubieten. Im Jahr 2012 wurden 170 (155) Auszubildende neu eingestellt. Zum 31.12.2012 waren 439 Azubis beim Konzern VKB unter Vertrag.

Der Geschäftsverlauf in den Sparten

Lebensversicherung
In der Lebensversicherung blieben die laufenden Beiträge mit minus 0,3 Prozent in etwa auf Vorjahresniveau, die Einmalbeiträge stiegen um 14,8 Prozent. Die Anzahl der Versicherungsverträge legte um 2,3 Prozent auf 2,22 (2,17) Mio. Stück zu. Ursächlich hierfür war insbesondere das deutliche Wachstum der Neuverträge um 6,7 Prozent. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen stieg auf 1.062,8 (970,0) Mio. Euro; das entspricht einer Nettoverzinsung von 4,6 (4,3) Prozent.
Kranken- und Pflegeversicherung
Die Anzahl der versicherten Personen in der Kranken- und Pflegeversicherung stieg auf 2,88 (2,83) Mio. Personen. Ein kräftiges Wachstum ver-zeichnete mit einem Plus von 16,6 Prozent die Pflegezusatzversicherung. Die Brutto-Aufwendungen für Versicherungsleistungen (ohne Deckungsrückstellung) lagen mit 1,41 (1,38) um 2,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen stieg auf 431,7 (381,7) Mio. Euro; das entspricht einer Nettoverzinsung von 4,1 (4,0) Prozent.
Schaden- und Unfallversicherung
Das Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung resultierte im Wesentlichen aus der guten Geschäftsentwicklung in der Haftpflicht- und Sachversicherung; so wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge in der Verbundenen Gebäudeversicherung – hier ist die Versicherungskammer Bayern Marktführer – um 3,7 Prozent. Die Brutto-Schadenquote im selbst abgeschlossenen Geschäft verringerte sich auf 71,3 (72,9) Prozent, die Aufwendungen für Versicherungsfälle lagen bei 1,45 (1,48) Mrd. Euro.
Der Internetversicherer BavariaDirekt entwickelte sich weiter positiv. Über diesen Vertriebsweg wurden bereits rund 100 Tsd. Kfz- und über 20 Tsd. Haftpflicht-Versicherungen verkauft. Außerdem bietet der Konzern VKB über das Internet auch Hausratversicherungen an.
Ausblick
Der Konzern VKB strebt im laufenden Geschäftsjahr 2013 erneut ein profitables Wachstum an.
Der Konzern Versicherungskammer Bayern gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe und ist als größter öffentlicher Versicherer bundesweit unter den Top Ten der Erstversicherer. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Branden-burg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. Der Konzern ist mit dem Zertifikat „Beruf und Familie“ als familienfreundliches Unterneh-men ausgezeichnet.
Claudia Scheerer

Leitung Unternehmens­kommunikation, Pressesprecherin

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Telefon: (089) 21 60-30 50
claudia.scheerer@vkb.de

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Jürgen Haux

Kranken-, Pflege- und
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Telefon: (089) 21 60-45 88
juergen.haux@vkb.de

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