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Einschulung | Titelbild
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Das A und O für ABC-Schützen

So geht Ihr Kind sicher seinen Schulweg.

Zurück aus den Sommerferien beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt: die Schulzeit. Bevor es mit Schultüte und Ranzen zum ersten Mal in die Schule geht, sind viele ABC-Schützen wochenlang aufgeregt. Schließlich ist bald alles anders: neue Umgebung, neue Mitschüler, neuer Rhythmus und weitere Veränderungen. Das Herz schlägt auch bei den Eltern höher: Wie kommt das Kind sicher zur Schule? Und natürlich auch zurück nach Hause? „Früh übt sich“ heißt es bekanntlich – und das gilt auch für den Schulweg. Wir zeigen Eltern, auf was sie und der Schulnachwuchs achten sollten.

Die 6-jährige Julia packt ihren Schulranzen ein. Dann wieder aus. Dann wieder ein, trägt ihn stolz umher, um ihn dann wieder liebevoll auszupacken. So geht es schon seit Tagen. Doch Julia spielt nicht nur bereits Wochen vorher Schule – sie kennt bereits ihren Weg zur Schule. Eine der wichtigen Aufgaben, die Eltern mit Ihrem Kind üben sollten.

1. Der Weg ist das Ziel: den Schulweg üben

Mit dem Tag der Einschulung beginnt ein großer Schritt in die Selbständigkeit der Kinder. Viele Kinder gehen dann alleine oder mit Freunden zur Grundschule. Die Kleinen müssen sich Abzweigungen merken, den Autoverkehr beachten oder gar Bahnschranken berücksichtigen. Oder sie müssen lernen, wann und wo der Schulbus abfährt. Bekanntlich macht Übung den Meister, denn Erlerntes gibt Sicherheit. Daher lautet unser erster Tipp: Kinder sollten den Schulweg mehrfach vorher abgehen, hin und zurück. Dabei können Mama und Papa ihrem Kind zeigen, wo welche Gefahr droht. Auf welcher Seite des Wegs gegangen wird und wo die Freundin oder ein Schulkamerad abgeholt werden kann. Dieses Training ist wichtig, denn den Überblick zu behalten und Gefahren richtig einzuschätzen, ist für 6- oder 7-jährige Kinder gar nicht so einfach. Kinder lassen sich im Straßenverkehr schnell ablenken und können die Folgen ihres eigenen Verhaltens oder das der anderen schlecht abschätzen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern ihre Kinder bestmöglich vorbereiten und gemeinsam mit dem Kind den sichersten Weg zur Schule oder zum Bus aussuchen.

2. Verkehr und verkehrt: wo Kinder gehen sollten

Auch wenn Kinder gerne bummeln, kein Zeitgefühl haben und sich von jedem Insekt ablenken lassen: nicht immer ist der kürzeste Weg auch der beste. Manchmal lassen sich mit einem kleinen Umweg mögliche Gefahren umgehen. Achten Sie als Eltern darauf, dass Ihr Kind Straßen nur an Fußgängerampeln oder Zebrastreifen überquert. Achtung, auch wenn grün ist: Manchmal fahren Autofahrer über Rot, um morgens pünktlich zur Arbeit zu kommen. Daher sollten Kinder an Ampeln nicht nur bei grün gehen, sondern auch links und rechts auf Autos achten. Am Zebrastreifen sucht Ihr Kind bitte unbedingt den Blickkontakt zum Autofahrer und läuft erst dann los, wenn das Auto wirklich steht. Auf dem Bürgersteig gehen Kinder innen und nicht am Straßenrand. Gehen Sie als Eltern nicht nur mit guten Beispiel voran, sondern die erste Tage am besten auch den Schulweg mit. So zeigen Sie Ihrem Nachwuchs, worauf er oder sie achten muss. Tipp: Machen Sie es spielerisch und tauschen Sie mal die Rollen. Dann können Max und Mia den Eltern zeigen, was sie gelernt haben.

3. Das leuchtet ein: helle und reflektierende Kleidung

Auch wenn ein Kind noch so vorsichtig ist: Gesehen werden ist genauso gut wie sehen. Das ist der Grund, warum die modernen Schulranzen mehrere Reflektoren und leuchtenden Farben haben. Doch das reicht nicht: Gerade in der dunklen Jahreszeit sollten Kinder helle oder reflektierende Kleidung tragen. Nicht übertrieben ist auch, eine Warnweste überzuziehen. Diese reflektiert schon weitem das Scheinwerferlicht von Autos.
Und wenn doch etwas passiert – es muss ja nicht gleich das Schlimmste eintreten? Wenn ihrem Kind auf dem Weg zur Grundschule oder in der Schule trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal etwas geschieht, dann ist es durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Diese greift allerdings nicht in der Freizeit oder wenn der Schulweg unterbrochen wurde. Wenn Eltern Ihr Kind gerade in solchen Fällen gut versichert wissen möchten, dann empfehlen wir Ihnen unsere private Unfallversicherung. Die kleine Julia geht zum Beispiel nach der Schule direkt in die Mittagsbetreuung, am Dienstag von dort zur Leichtathletik und erst dann nach Hause. Bislang ist Julia immer heil und gesund überall angekommen – wir halten die Daumen, dass es auch so bleibt.

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