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Fahrrad fit Frühling | Titelbild | 1
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Raus aus dem Winterschlaf

Mit 10 Profitipps machen Sie Ihr Fahrrad fit für den Frühling.

Einige Monate stand es unbeachtet im Keller, im Schuppen oder gar unter freiem Himmel: das Fahrrad.

Mit den ersten Sonnenstrahlen steigt wieder die Lust aufs Radeln. Doch mit einfach Aufsteigen und Lostreten ist es leider nicht getan: es quietscht, es schleift, es nervt. Und kann obendrein gefährlich verkehrsuntauglich sein.
Fahrradtipps gibt es so viele wie Sand im Getriebe. Wir haben uns daher von Helmut Oswald (54), Inhaber des Fahrradcenters „Oswald Bikes“ in Wolfratshausen überraschende Experten-Tipps und Ratschläge geholt – auch für die modernen E-Bikes.
Tipp 1: Reif für neuen Reifen
Gummi altert, wird spröde, rissig und undicht. Die meisten fahren den Reifen bis es plötzlich knallt. Dabei sollten Reifenmäntel im Schnitt alle 3 bis 5 Jahre ersetzt werden. Gerade bei jahrelang ungenutzten Rädern gehören Schlauch und Mantel erneuert – ganz gleich wie „neu“ sie noch aussehen.
Tipp 2: Tief Luft holen
Aufpumpen ist gewiss kein neuer Tipp, doch radeln die meisten mit falschem Luftdruck. Die Druckangaben gelten in der Regel für 75 kg Fahrergewicht. Sind Sie schwerer oder fahren Sie mit Gepäck, dann muss der Druck erhöht werden. Sind Sie leichter oder möchten komfortabler abrollen, dann verringen Sie den Druck. Doch Vorsicht: Zu wenig Luftdruck verschleißt den Reifen schneller und beschädigt die Seitenwand.
Tipp 3: An die Kette legen
Eine Kettenlehre. Denn nur so erkennen Sie, ob die Kette ausgeleiert ist. Rutscht die Messlehre ins Glied, muss die Kette gewechselt werden. Steht sie wie auf dem Foto noch raus, ist sie noch für viele Kilometer gut.
Tipp 4: Den letzten Dreck behandeln
Klar, ein Fahrrad sollte sauber sein. Viele machen den Fehler und ölen Schaltung und Kette zu stark. Die Folge: Schmutz setzt sich erst richtig fest. Beim Fahrradhändler werden alle Teile professionell mit speziellem X-treme Cleaner behandelt, der Rost löst, entfettet und konserviert. Danach sehen selbst alte Teile wie neu aus.
Tipp 5: Ordentlich belegt klingen
Ob die Scheibenbremse noch genügend Bremsbelag hat, kann Otto Normalradler nicht sehen. Dies erkennt oft nur der Fahrradmonteur nach Ausbau. Scheibenbremsen verzögern zwar besser als Felgenbremsen, verschleißen aber auch schneller. Merke: Klingt es metallisch, ist es zu spät! Am besten also mindestens alle 1.000 km prüfen lassen.
Tipp 6: Richtig Druck machen
Die meisten Fahrräder haben inzwischen Federgabeln. Bis auf billige Ausnahmen, wo nur Stahlfedern oder Elastomere dämpfen, sollten Federgabeln mindestens einmal im Jahr kontrolliert werden. Mit einer speziellen Dämpferpumpe wird der Druck an Körpergewicht und Einsatzzweck angepasst.
Tipp 7: Bei Stecklampen helle sein
Nein, nicht jede batteriebetriebene Leuchte ist erlaubt. Sondern nur die mit einem „StVZO“-Aufdruck auf der Verpackung. Die Polizei erkennt zugelassene Lampen an einem Wellensymbol. Für Rennräder unter 11 kg Gewicht sind spezielle, noch leichtere Akkuleuchten erlaubt – aber nur dort und nicht an anderen Fahrrädern.
Tipp 8: Laptop und Lastesel verbinden
Sogar für Fahrräder gibt es inzwischen Software-Updates. Wie bei einem Auto werden E-Bikes an ein Diagnosegerät angeschlossen, auf Fehler geprüft und aktualisiert. Dies verbessert das Energiemanagement und erhöht die Zuverlässigkeit. Übrigens: Den Akku bei längerer Nichtbenutzung vollgeladen im Warmen aufbewahren – nie wochen- oder gar monatelang in der Kälte vergessen.
Tipp 9: Stromaufschlag berücksichtigen
E-Bikes sind deutlich schwerer als vergleichbare Velos – Akku, Motor und Verkabelung packen zusätzliche Kilos drauf. Mit der Folge, dass Elektro-Fahrräder schneller verschleißen und öfter überprüft werden sollten: Schrauben lockern sich früher, Speichen lösen sich leichter und Bremsbeläge nutzen sich schneller ab. Daher besser das E-Bike früher als später nachschauen.
Tipp 10: Den Profi machen lassen
Klar, man will Geld sparen oder traut sich einige Reparaturen und Einstellungen selber zu. Doch die wenigsten haben die Erfahrungen, das Werkzeug und eine professionelle Werkstatt wie auf dem Foto. Geben Sie Ihr Rad ruhig mal in professionelle Hände. Danach fährt es sich bestimmt besser und Sie haben länger Freude daran.
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