Wohngebäudeversicherung für Mehrfamilienhäuser
Leistungen, Kosten, Auswahl
Das Wichtigste in Kürze:
Inhalt dieses Ratgebers
Was ist eine Wohngebäudeversicherung für Mehrfamilienhäuser und ist sie verpflichtend?
Gibt es eine spezielle Versicherung für Mehrfamilienhäuser?
Nach schweren Unwettern wird in Deutschland intensiv über eine Elementarpflicht diskutiert. Ein Gesetzentwurf wird politisch vorbereitet. Wenn Sie
Wer schließt die Versicherung ab: Eigentümerin, Eigentümer oder Mietpartei?
Welche Leistungen deckt die Wohngebäudeversicherung für Mehrfamilienhäuser ab?
Welche Ergänzungsbausteine sind für Mehrfamilienhäuser besonders relevant?
Sichert Nebengebäude wie Garten-/Geräteschuppen, Gewächshäuser und Schwimmbecken ab und übernimmt u. a. Aufräumungs- sowie Wiederaufforstungskosten.
Versichert die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) inklusive Ertragsausfall, zum Beispiel bei Mieterstrom-Modellen.
Deckt Bruchschäden an Ableitungsrohren außerhalb des Gebäudes ab, oft relevant bei älteren Häusern.
Greift, wenn gewerbliche Flächen nach einem Schaden nicht nutzbar sind.
Bei der Versicherungskammer Bayern können Elementar- und Naturgefahren bereits in den Kernschutz eingeschlossen werden – inklusive Überschwemmung durch Starkregen und Rückstau. Das ist beim Vergleich mit anderen Versicherern ein wichtiger Punkt.
Welche Gefahren sind im Kernschutz versichert?
Feuer
Leitungswasser
Naturgefahren
Sondergefahren
Wie viel kostet eine Wohngebäudeversicherung für ein Mehrfamilienhaus?
Welche Faktoren bestimmen den Beitrag?
Mehr Fläche und Einheiten bedeuten eine höhere Versicherungssumme
Ältere Gebäude oder Sonderbauweisen (z. B. Fachwerk) erhöhen das Risiko
Bestimmt die Zuordnung zu ZÜRS-Gefahrenzonen (ZÜRS = Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen)
Kosten für einen kompletten Neubau in gleicher Art und Ausstattung
Zusatzbausteine wie Elementarschutz oder Mietausfall erhöhen den Beitrag
Höherer Selbstbehalt senkt den Jahresbeitrag
Schäden der letzten fünf Jahre können den Beitrag erhöhen
Photovoltaikanlage, Wärmepumpe oder Wallbox beeinflussen die Kalkulation
Mehr Fläche und Einheiten bedeuten eine höhere Versicherungssumme
Ältere Gebäude oder Sonderbauweisen (z. B. Fachwerk) erhöhen das Risiko
Kostenbeispiel
Geschosse: 3
Wohneinheiten: 6
Wohnfläche gesamt: 500 m²
Versicherte Gefahren: Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Elementarschäden
Selbstbeteiligung: 0 Euro
Vorschäden: Keine
Ungefährer Jahresbeitrag: ab ca. 1.000 Euro
Wie lassen sich die Kosten optimieren?
Bei der Versicherungskammer Bayern erhalten Sie bis zu 20 Prozent Bonus, wenn Ihr Gebäude mindestens fünf Jahre schadenfrei ist. Kleinschäden bis 100 Euro zählen nicht.
Der Selbstbehalt ist in 50-Euro-Schritten von 150 bis 10.000 Euro wählbar. Eine moderate Selbstbeteiligung senkt den Beitrag spürbar.
Monatliche oder vierteljährliche Zahlung kostet bei vielen Versicherern mehr. Jährliche Zahlung spart oft Geld.
Nach Eigentümerwechsel oder Umbau lohnt ein Vergleich, damit Sie weder zu hoch noch zu knapp versichert sind.
Warum ist eine Wohngebäudeversicherung für Mehrfamilienhäuser sinnvoll?
Drei Szenarien, die zeigen, warum der Schutz unverzichtbar ist
Worauf sollten Eigentümerinnen und Eigentümer besonders achten?
Eigentümerwechsel: Fristen kennen und nutzen
Bauliche Veränderungen melden
Gewerbe im Haus berücksichtigen
Elementarschutz nicht vergessen
Mietausfall und Vandalismus absichern
Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nicht vergessen
Häufig gestellte Fragen zur Wohngebäudeversicherung für Mehrfamilienhäuser
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