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Altersvorsorge Frauen | Titelbild
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Starke Vorsorgetipps fürs „schwache“ Geschlecht

Altersvorsorge für Frauen: für das Richtige ist es nie zu spät

Schwach ist beim weiblichen Geschlecht oft nur die Altersvorsorge: geringeres Einkommen, schmalere Rente durch Kinderpausen und längere Lebenszeiten bedeuten Engpässe im Alter. Was kann frau dagegen tun? Wir schauen uns drei typische Beispiele an und geben Tipps für eine lukrative Altersvorsorge für Frauen.

Liebe Frauen, beim Thema Altersvorsorge für Frauen sieht es zunächst unfair aus: Ja, wir verdienen oft weniger als die Männer. Ja, in der Regel opfern wir uns für die Kinder auf. Ja, bei gleicher Sparsumme kommt am Ende weniger raus, da wir im Schnitt fünf Jahre länger als die Männer leben. Aber wir Frauen müssen uns auch an die eigene Nase fassen: Wir kümmern uns weniger um eine solide Absicherung als die Herren. Eher sorgen wir für einen vollen Kühlschrank als für die hohe Kante.
Dr. Sandra Blome
„Frauen haben im Rentenalter oft das Nachsehen“, weiß Sandra Blome vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften in Ulm und holt weiter aus: Noch immer sind es die Mütter, die zu Gunsten der Kinder während ihres Berufslebens pausierten oder nur in Teilzeit arbeiteten und dadurch weniger Rentenansprüche hätten als Männer. Die Diplom-Wirtschaftsmathematikerin kritisiert zudem das geringe Interesse an einer ausreichenden Altersvorsorge: „Und das, obwohl der Rentenanspruch für Frauen z.B. in Unterfranken gerade einmal 484 Euro beträgt und damit weniger als die Hälfte der Männer-Rente!“, schüttelt sie den Kopf.
Dr. Jutta Krienke
Dr. Jutta Krienke, Hauptabteilungsleiterin für Lebensversicherung bei der Versicherungskammer Bayern, stimmt zu und ergänzt: „Auch die Ansprüche aus der privaten und betrieblichen Altersversorgung sind bei Frauen oft zu gering“, warnt Jutta Krienke: Selbst bei der am häufigsten gewählten Altersversorgung bei der Versicherungskammer Bayern (FlexVorsorge Vario) liege der durchschnittliche Rentenanspruch von Männern mit 209 Euro im Monat deutlich höher als bei Frauen mit nur 180 Euro. Zwar sei die Versorgungslücke aufgrund von Information und Aufklärung im Bestand der Versicherungskammer geringer als im bundesdeutschen Durchschnitt. „Dennoch zeigt das, dass wir noch ein gutes Stück Aufklärungsarbeit vor uns haben, um Frauen beim Aufbau einer für sie passenden Altersversorgung zu unterstützen“, so Krienke.

Dieser Artikel ist so ein Stück Aufklärung – wir zeigen am Beispiel von drei Frauen mit unterschiedlichen Lebensläufen, mit welcher Rente und Altersversorgung jede von uns rechnen könnte.

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Der Staat spart mit

Die Riester-Rente ist ein gutes finanzielles Standbein im Alter. Dank Ehegattenförderung schneiden sich auch Frauen ohne Einkommen ein Stück vom Kuchen ab.

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Starke Frauen, schwache Rente – daran liegt es

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Job, Kinder, Patchwork-Familie, Single, eigener Betrieb – so vielfältig wie die Rollen der Frauen sind auch ihre Erwerbsbiografien. Doch dürfen Frauen nicht nur an Heute denken, sondern müssen sich stärker denn je auch um ihre Absicherung im Alter kümmern. (Quelle Infografiken: GDV, Gesamtverband Deutscher Versicherer)

Weiblich, berufstätig, qualifiziert – und für die Rente vorgesorgt. Drei Beispiele.

Ingenieurin, 35 Jahre, Single

Ines M. kann zufrieden sein: mit 80.000 Euro im Jahr kommt die Verfahrens-Ingenieurin finanziell gut über die Runden. Aber da Ines noch kinderlos ist, möchte sie einen Teil ihres Geldes für eine zusätzliche Altersvorsorge aufbauen – um so den Lebensstandard im Alter zu halten.
Sinnvolle Altersvorsorge: 30.000 Euro Einmalbeitrag und steuer- und sozialversicherungsfreie Entgeltumwandlung.
  • Ines investiert 30.000 Euro aus ihren Ersparnissen als Einmalbeitrag in eine private Rente. Schon bei Abschluss der Rente gegen Einmalbeitrag kann die zukünftige monatliche Rente prognostiziert werden.
  • Ines nutzt auch ihr Recht auf Entgeltumwandlung und kann steuer- und sozialversicherungsfrei für das Alter vorsorgen. Da sie noch jung ist, kann das Geld lange arbeiten und hervorragende Renditen erzielen. Außerdem hat Ines etwas Kapitalmarkterfahrung und kann ihre fondsgebundene Rentenversicherung selbst steuern, indem sie Fonds umschichtet oder Gewinne zeitweise in stabile Rentenfonds investiert.
Damit kann Frau im Alter rechnen:
Einmalbetrag
  • Anlagebetrag: 30.000 Euro für 32 Jahre (Rente gegen Einmalbeitrag)
  • Rente mit 67: 248 Euro/Monat oder 64.324 Euro einmalige Kapitalleistung
  • Steuervorteil: mit 67 Jahren sind 83% der Rente steuerfrei
Entgeltumwandlung
  • Anlagebetrag: monatlich 150 Euro ihres Bruttogehalts
  • Rente mit 67: 455 Euro/Monat oder ein voraussichtliches Gesamtkapital von 154.319 Euro

Hausfrau, 29 Jahre, verheiratet, zwei Kinder

Eva S. ist studierte Grafikdesignerin und arbeitete bis zur Geburt ihrer ersten Tochter Lisa in einem Verlag. Zwei Jahre später kam Töchterchen Leila. Eva möchte in fünf Jahren, wenn die Mädchen in der Schule und im Hort sind, zurück in ihren alten Beruf. Doch bereits jetzt und ohne Einkommen kann Eva ihre Altersvorsorge aufbauen:
Sinnvolle Altersvorsorge: 55 Euro monatlich, sicher und steueroptimiert
  • Eva sollte am besten eine Riester-Rente mit 5 Euro Eigenanteil pro Monat abschließen. Für diese Mindestanlagesumme bekommt sie im Jahr 154 Euro Grundförderung sowie 300 Euro für jedes Kind vom Staat dazu. Unterm Strich zahlt Eva also nur 60 Euro pro Jahr ein und bekommt 754 Euro obendrauf dazu!
  • Als junge Frau lohnt es sich für Eva, mit nur 50 Euro monatlich eine private Rente anzusparen. Dank Garantiezins und Überschussbeteiligung hat sie eine sichere und lukrative Geldanlage. Bei Rückkehr in den Beruf könnte Eva ihren Versicherungsschutz verbessern, z.B. durch eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit.
Damit kann Frau im Alter rechnen:
  • Anlagebetrag: monatlich 5 Euro Riester-Rente und 50 Euro private Zusatzrente
  • Zulagen: 16.806 Euro geschenkt vom Staat
  • Riester-Rente mit 68: 175 Euro/Monat
  • Private Rente mit 67: 142 Euro oder 37.254 Euro einmalige Kapitalausschüttung

Selbständige Architektin, 48 Jahre, geschieden, ein Sohn

Anna P. hat sich bereits früh nach dem Studium selbständig gemacht und arbeitet mit einer Partnerin im eigenen Architekturbüro. Während es beruflich gut läuft, klappt es privat weniger: die Scheidung ist gerade durch und der einzige Sohn zieht gerade zum Studium nach Berlin. Finanziell sieht es bei Anna so aus:
Sinnvolle Geldanlage: 200 Euro monatlich, sicher und steueroptimiert
  • Anna könnte in eine lebenslange Kapitalversicherung wie das GenerationenDepot investieren und gleich zwei Vorteile mitnehmen: einen festen Garantiezins von derzeit 1,25% und die Möglichkeit, Geld schon zu Lebzeiten steuergünstig auf ihren Sohn zu übertragen: Anna zahlt die Beiträge und Sohn Maximilian ist Versicherungsnehmer.
  • Eine zweite Möglichkeit ist die Rürup-Rente, die sich besonders für gutverdienende Selbständige und Freiberufler eignet. Anna sorgt damit privat fürs Alter vor und wird vom Staat gefördert. Zudem spart die Architektin Steuern in der Ansparphase – 45% sind keine Zauberei.
Damit kann Frau im Alter rechnen:
  • Rente: monatlich 1.800 Euro vom Versorgungswerk für Architekten
  • Rürup-Rente mit 67: 316 Euro/Monat
  • Steuervorteil: 45.600 Euro eingezahlt, davon 19.031 Euro steuerfrei. Steuerersparnis: 42%

Altersvorsorge für Frauen – in drei Schritten zur passenden Absicherung

  Ziele und Wünsche festlegen
  • Einkünfte und Berufsleben planen: Was passiert, wenn ich kein Einkommen mehr habe?
  • Ruhestand visualisieren: Wann und wo möchte ich mich zur Ruhe setzen? Was möchte ich dann am liebsten tun?
  Persönliche Vorsorgebilanz aufstellen
  • Was passiert, wenn ich berufsunfähig werde? Wenn ich mich trennen oder plötzlich allein sein sollte?
  • Wie viel Geld habe ich eigentlich im Monat, wenn ich 67 Jahre alt bin?
  Profis fragen und handeln
  • Welche Vorsorgeform passt zu mir?
  • Möchte ich von staatlicher Förderung profitieren? Was sind die Bedingungen für eine Förderung?
  • Will ich später eine einmalige Auszahlung oder lieber eine lebenslange Rente? Oder eine Kombination aus beidem?
  • Wie risikofreudig bin ich?

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