FAQ-Portal der Versicherungskammer Bayern
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Häufig gestellte Fragen rund um die Unfallversicherung

Allgemeine Fragen zur Unfallversicherung

Brauche ich eine Unfallversicherung?
  • „Mir passiert schon nichts“ – so denken viele Menschen. Dabei geschieht alle 4 Sekunden ein Unfall, rund 8 Mio. Kinder, Jugendliche und Erwachsene verunglücken jedes Jahr in Deutschland. Viele Unfälle verlaufen glimpflich. Oft aber sind die Verletzungen so schwer, dass das ganze Leben verändert und zur finanziellen Belastung wird. Zudem bleiben große Lücken, wo weder die Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung noch die Lebensversicherung zahlen. Daher: Ja, eine Unfallversicherung macht Sinn.

Was unterscheidet die gesetzliche von der privaten Unfallversicherung?
  • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei Arbeits- oder Wegeunfällen beziehungsweise bei Unfällen im Kindergarten oder in der Schule, auf dem Weg dorthin und nach Hause.

    Anders als die private Unfallversicherung zahlt die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Freizeit keinen Cent. Und das, obwohl 70% der Unfälle in der Freizeit passieren!

Wer ist bei der Unfallversicherung versichert?
  • In der Regel die sogenannte versicherte Person. Bei der Familien-Vorsorge sind drei Monate nach Heirat auch Ihr Ehepartner und Ihre Kinder kostenlos im Vertrag mitversichert. Am besten schließen Sie für einen dauerhaften Schutz für Ihren Partner und für Ihre Kinder eine eigene Unfallversicherung bzw. für Ihre Kinder die „KIZ“ ab.

Wann und wo gilt die Unfallversicherung der Versicherungskammer Bayern?
  • Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen. Unsere private Unfallversicherung gilt: rund um die Uhr, überall auf der Welt, im Berufsleben bzw. im Kindergarten, in der Schule oder Universität, in der gesamten Freizeit, im Straßenverkehr, auf Reisen und im Haushalt.

Gilt die Unfallversicherung nur im privaten Bereich oder auch im Beruf?
  • Unsere private Unfallversicherung sichert Sie rund um die Uhr und weltweit im Falle eines Unfalls ab. Dies gilt selbstverständlich auch bei einem Unfall in der Arbeitszeit. Gut zu wissen: Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung werden nicht auf Ihre private Unfallversicherung angerechnet. Sie erhalten also zusätzlich Geld von uns.

Zahlt die Unfallversicherung nur bei Unfall?
  • Wir zahlen auch bei Infektionen, Nahrungsmittelvergiftungen und Unfällen in Folge von Bewusstseinsstörungen. Dazu gehören auch Infektionen und allergische Reaktionen durch Zecken- oder Insektenstiche. Auch Schutzimpfungen gegen die Infektionskrankheiten sind mitversichert, wenn Sie dadurch Gesundheitsschäden erleiden. Selbst die Folgen von Nahrungsmittelvergiftungen (außer Alkohol) sind dabei.

    Zum Leistungsüberblick unserer privaten Unfallversicherung.

Was ist der Invaliditätsgrad nach Gliedertaxe?
  • Der Invaliditätsgrad ist der Grad der dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit nach einem Unfall. Er wird in Prozent angegeben und in der Regel nach der sogenannten Gliedertaxe (Tabelle mit festen Prozentsätzen) berechnet.

    Berechnen Sie bequem online die Kapitalleistung bei Invalidität nach einem Unfall. Sie sehen in unserer interaktiven Grafik auch, wie hoch der Invaliditätsgrad je Körperteil ist.

    Zum Unfallversicherung-Leistungsrechner.

Kinder-Invaliditäts-Zusatzversorgung

Warum ist eine Kinder-Invaliditätsversicherung sinnvoll?
  • In allen Lebenslagen versuchen wir unsere Kinder so gut wie möglich zu beschützen. Doch leider gibt es auch (Un-)Fälle, in denen bleibende Gesundheitsschäden entstehen.

    Das Ärgerliche: Die Krankenversicherung finanziert nur die ärztliche Heilbehandlung und die Pflegeversicherung übernimmt Sachleistungen. Für Therapien, Anpassungen an das veränderte Leben und die monatlichen Kosten müssen Eltern selbst aufkommen.

    Unsere Invaliditäts-Zusatzversorgung für Kinder schützt vor den finanziellen Folgen durch eine lebenslange monatliche Rente. Diese dient als Ausgleich für den Lebensunterhalt des Kindes und schließt die Versorgungslücke der Sozialversicherung.

Wann zahlt die KIZ?
  • Die KIZ leistet bei erheblicher, andauernder Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit – nach Unfall oder Krankheit.

    Sie bestimmen die Höhe der monatlichen Rente und diese zahlen wir, wenn ein Grad der Behinderung (GdB) von 50 und mehr vorliegt. Sie erhalten die Rente für die Zeit, in der die Invalidität durch einen gültigen Schwerbehindertenausweis nachgewiesen wird. Wir zahlen ab dem Monat, der dem Eingang des Antrags beim Versorgungsamt folgt.

Zahlt die Versicherung auch bei Krankheit?
  • Die Versicherung zahlt auch bei folgenschweren Krankheiten. Mit einer monatlichen Rente sorgt die Kinder-Invaliditäts-Zusatzversorgung für den Unterhalt des Kindes, wenn es zum Beispiel nach einer Krankheit dauerhaft körperlich oder geistig beeinträchtigt ist.

    Zwei Beispiele:

    • Ein Kind erkrankt an Bronchialasthma schweren Grades und erleidet eine Behinderung von 80 bis 100 (GdB).
    • Ein Kind bekommt eine chronische Hepatitis, was zu einer Behinderung von 70 führt.

    In beiden Fällen hilft unsere KIZ finanziell über das Schlimmste hinweg.

Warum spricht man bei der KIZ von einer Zusatzversorgung?
  • Die Kinder-Invaliditäts-Zusatzversorgung, kurz KIZ, eignet sich hervorragend zur Ergänzung des Unfallschutzes der privaten Unfallversicherung.

Ab wann kann ich die KIZ für mein Kind abschließen?
  • Sie können die KIZ für Ihr Kind, Enkel und Patenkind bereits ab der Vorsorgeuntersuchung U3 abschließen. Die Versicherung endet mit dem 18. Geburtstag des Kindes.

Was bedeutet Dynamik im Leistungsfall?
  • Ein Leistungsbeispiel:
    Bei einem Kind als versicherte Person wird im Alter von vier Jahren eine schwere Allergie festgestellt. Wir zahlen dem Kind lebenslang 1.000 Euro KIZ-Rente.

    Ist die Dynamik im Leistungsfall vereinbart, verdoppelt sich die monatliche Rente in 36 Jahren bis zum 40. Lebensjahr der versicherten Person auf circa 2.000 Euro. Die Summe der gezahlten Renten beträgt dann bereits knapp 630.000 Euro.

Private Unfallversicherung

Wer braucht eine private Unfallversicherung?
  • Es passiert schon nichts, denken viele Menschen. Dabei geschieht alle vier Sekunden ein Unfall. Rund acht Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene verunglücken jedes Jahr in Deutschland. Sind die Verletzungen schwer, wird das Leben zur finanziellen Belastung. In der Freizeit greift der gesetzliche Schutz nicht. Es entstehen große Lücken, die weder Krankenversicherung, noch Berufsunfähigkeitsversicherung oder Lebensversicherung schließen können. Der private Unfallschutz macht für jeden Sinn.

Wo und wann bin ich gesetzlich unfallversichert?
  • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur bei Arbeits- oder Wegeunfällen und bei Unfällen im Kindergarten oder in der Schule, auf dem Weg dorthin und nach Hause. Anders als die private Unfallversicherung zahlt die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen in der Freizeit keinen Cent. Und das, obwohl 70 Prozent der Unfälle in der Freizeit, zum Beispiel im Haushalt, beim Sport oder im Urlaub passieren.

Was ist der Invaliditätsgrad?
  • Der Grad der Invalidität bezeichnet, zu welchem Prozentsatz eine Person nach einem Unfall invalide – in seiner Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt – ist. Beurteilt wird der Invaliditätsgrad nach der sogenannten Gliedertaxe. Bei Verlust eines Arms im Schultergelenk beträgt er beispielsweise 80 Prozent.

Wie hoch ist die Invaliditätsleistung?
  • Die Höhe der Leistung bei Invalidität ist abhängig vom Grad der Invalidität und der zu Beginn der Versicherung vereinbarten Versicherungssumme. Diese wird auch als Grundsumme bezeichnet. Besteht Anspruch auf Invaliditätsleistung wird der Betrag als einmalige Kapitalzahlung ausbezahlt.

    Bei der privaten Unfallversicherung der Versicherungskammer Bayern können Sie eine Versicherungssumme individuell zwischen 10.000 Euro und 2.200.000 Euro wählen (Summe aus Kapitalleistung bei Invalidität und Rentenbarwert beträgt maximal 2,2 Millionen Euro). Tipp: Wählen Sie die Grundsumme ausreichend hoch. Und berücksichtigen Sie die Inflation. Wir beraten Sie gerne.

Wann erhalte ich meine Unfallrente?
  • Die Unfallrente steht Ihnen zu, wenn Sie durch einen Unfall zu mindestens 30 Prozent beeinträchtigt sind. Sie schließen Sie allein oder zusätzlich zu einer Kapitalleistung bei Invalidität ab. Dabei entscheiden Sie selbst, ab welchem Invaliditätsgrad Sie eine Unfallrente erhalten möchten – 30 oder 50 Prozent. Die lebenslange monatliche Rente beträgt maximal 4.000 Euro.

Werden gesetzliche Leistungen auf die private Unfallversicherung angerechnet?
  • Die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung werden nicht auf Ihre private Unfallversicherung angerechnet. Greift der gesetzliche Unfallschutz (zum Beispiel in der Arbeit oder auf dem Weg dorthin), dann erhalten Sie zusätzlich Ihr Geld aus der privaten Versicherung.

Was bedeutet Progression in der privaten Unfallversicherung?
  • Um Sie bei höheren Invaliditätsgraden finanziell besser zu stellen, können Sie die Versicherungssumme (Grundsumme) der vereinbarten Invaliditätsleistung durch eine Progressionsklausel steigern. Die Versicherungskammer Bayern bietet Ihnen Varianten mit 350, 500 oder 1.000 Prozent Progression an.

    Oder Sie steigern Ihre Grundsumme und damit die vereinbarte Invaliditätsleistung durch eine sogenannte Mehrleistungsklausel. Sie erhalten dann die fünffache Mehrleistung ab 70 Prozent Invalidität.

Was bedeutet Dynamik in der privaten Unfallversicherung?
  • Damit Ihre Unfallversicherung auf Dauer den Wert erhält, ist eine dynamische Anpassung pro Jahr von Leistung und Beitrag vorgesehen. Dieser Anpassung können Sie jederzeit widersprechen.

Zahlt die Unfallversicherung nur bei Unfall?
  • Der Begriff Unfall ist so definiert: Ein Unfall ist ein plötzliches, unfreiwilliges und von außen einwirkendes Ereignis, bei dem eine Person einen Schaden erleidet. Ursachen können aber auch Störungen des Bewusstseins, Infektionen und allergische Reaktionen sein. Dazu gehören auch Infektionen und allergische Reaktionen durch Zecken- oder Insektenstiche. Selbst Folgen von Vergiftungen durch Nahrungsmittel (außer Alkohol) sind dabei.

Unfallversicherung mit Beitragsrückzahlung

Was bedeutet UBR?
  • Bei der Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (UBR) wird ein Teil der Beiträge gewinnbringend angelegt. Als erfahrener und mehrfach ausgezeichneter Versicherer wissen wir, wie wir Kapital lukrativ vermehren. Am Ende der vereinbarten Laufzeit erhalten Sie die vereinbarten und garantierten Beiträge sicher zurück. Zusätzlich erhalten Sie eine Überschussbeteiligung (nicht garantiert).

Erhalte ich auch nach einem Versicherungsfall Beiträge zurück?
  • Selbst, wenn die versicherte Person (Sie, Ihr Kind oder Ihr Enkel) von uns Leistungen erhält, bekommt sie dennoch am Ende der Laufzeit die vereinbarten Beiträge garantiert zurück. Das ist möglich, da wir einen Teil der Beiträge am Kapitalmarkt investieren und somit für unsere Kunden Gewinne erwirtschaften. Nur die Versicherungsteuer wird abgezogen, da wir diese, wie gesetzlich vorgeschrieben, abführen müssen.

Gibt es bei der UBR eine Gesundheitsprüfung?
  • In der UBR können, wie bei der klassischen privaten Unfallversicherung auch, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen/Pflegestufen nicht versichert werden. Bei der „UBR-Plus-K“ (Tarif für Kinder und Jugendliche) werden Gesundheitsfragen an den Versicherungsnehmer (Versorger) gestellt.

Wie kann ich die Höhe der Rückzahlung selbst festlegen?
  • Die Höhe der Rückzahlung können Sie bei Abschluss des Vertrages zwischen 70 Prozent und 75 Prozent der eingezahlten Beiträge selbst festlegen.

Für wen eignet sich die UBR?
  • Unser Angebot richtet sich an Kunden, die sich umfassend gegen die finanziellen Folgen von Unfällen absichern wollen. Das Besondere der UBR? Sie können sich darauf verlassen, am Ende der Laufzeit das vereinbarte und garantierte Geld sicher zurückgezahlt zu bekommen – mit möglicher Überschussbeteiligung.

Ist die UBR auch für Kinder abschließbar?
  • Unsere Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (UBR) kann auch für Kinder abgeschlossen werden. Viele Großeltern sorgen so zum Beispiel für ihre Enkel vor.

    Unser Tipp: Schenken Sie Ihrem Kind, Paten- oder Enkelkind gleich zu Beginn seines Lebens Unfallschutz und Vorsorge!

Wann zahlt diese Unfallversicherung?
  • Mit unserer UBR sind Sie nicht nur nach einem Unfall, sondern zum Beispiel auch nach einem Herzinfarkt, Hitzschlag oder Schwächeanfall, ebenso nach Zeckenstichen und Nahrungsmittel-Vergiftungen geschützt. Der Versicherungsschutz gilt weltweit und rund um die Uhr.

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