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ZahnPREMIUM
 
Gesunde Zähne? Kein Problem – mit der richtigen Pflege!

Wer bis ins hohe Alter kräftig zubeißen möchte sollte auf eine gute Prophylaxe (Zahnmedizinische Vorbeugung) und Mundhygiene achten – und das schon in jungen Jahren. Die gründliche und richtige Reinigung Ihrer Zähne, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Zahnarztbesuche bilden dabei die beste Vorsorge.

"Morgens, mittags, abends, nach jedem Essen, Zähneputzen nicht vergessen!"

Die Ursachen für die kariöse Zahnzerstörung und zugleich für Zahnfleischerkrankungen sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque). Die tägliche Zahnreinigung und die gründliche Entfernung von Plaque ist die Basis für gesunde Zähne und Zahnfleisch. Dabei kommt es nicht nur auf die Häufigkeit des Zähneputzens an; die Wahl von Zahnbürste und Zahnpasta, deren korrekte Anwendung und die Reinigung der Zahnzwischenräume sind ebenso wichtig.

 

 

 Zahnbürste  Zahnpasta  Mundhygiene  Ernährung
Die optimale
Zahnbürste
Die richtige
Zahnpasta
Richtige
Mundhygiene
Zahnbewusste
Ernährung

 

Die optimale Zahnbürste

  • hat mittelharte, dünne Kunststoffborsten mit abgerundeten Ecken. Sie darf das Zahnfleisch nicht verletzen und muss schnell trocknen; dies vermeidet die Bildung von Bakterien
  • hat einen kurzen Kopf um selbst die hintersten Zähne gut erreichen zu können
  • wird nach jedem Gebrauch sorgfältig mit Wasser abgespült und trocken aufbewahrt
  • wird mindestens alle zwei Monate, nach Erkrankungen im Mundraum jedoch sofort ausgetauscht

Hand- oder elektrische Zahnbürste?
Eine eindeutige Empfehlung für die eine oder andere Zahnbürste gibt es nicht. Studien zeigen, dass Zähneputzen mit Handzahnbürsten genauso effektiv ist, wie die Reinigung mit einer elektrischen Zahnbürste. Allerdings nur, wenn die Putztechnik stimmt. Elektrische Zahnbürsten haben einen Vorteil: Sie können kleine Fehler in der Putztechnik ausgleichen. Außerdem wird Geräten mit rotierendem Bürstenkopf eine intensivere Putzwirkung bescheinigt. Dadurch werden Plaquebildung und Zahnfleischentzündungen vermindert.


Die richtige Zahnpasta
  • enthält Fluoride die den Zahnschmelz festigen und die Zähne widerstandsfähiger gegen säurehaltige Lebensmittel machen (Erwachsene: maximal 0,15%, Kinder: maximal 0,05%)
  • beinhaltet Tenside (schaumbildende Substanzen), die die vollständige Verteilung der reinigenden Inhaltsstoffe beim Putzen fördern und die Entstehung von Plaque verhindern
  • enthält keine aggressiv reibenden Schleifpartikel, die den Zahnschmelz schädigen (Achtung bei Zahnpasta mit „Weiß-Effekt“)

Bei Kleinkinder ist es besonders wichtig Kinderzahnpasta mit geringerer Fluoridmenge zu verwenden. Frühestens ab dem 6. Lebensjahr ist die Benutzung einer „normalen“ Zahnpasta zu empfehlen.

Richtige Mundhygiene
Mundhygiene dient der Vorbeugung von Erkrankungen in der Mundhöhle – vor allem von Karies und Zahnfleischerkrankungen. Eine gute Zahnbürste und eine fluoridhaltige Zahnpasta sind zwar ein guter Anfang, sie können jedoch alleine nur wenig bewirken. Insbesondere wenn sie nicht richtig und regelmäßig angewendet werden.

Die Zahnreinigung sollte mindestens zweimal am Tag erfolgen - nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen. Neben dem Zähneputzen sollten auch die Zahnzwischenräume regelmäßig mit Zahnseide gereinigt werden.

Richtig Zähneputzen

Allgemein gilt: Die Dauer des Zähneputzens sollte mindestens 2 bis 3 Minuten betragen!

Die Grundlage einer gründlichen und trotzdem schonenden Zahnreinigung ist die richtige Zahnputztechnik. Abhängig vom Alter sind unterschiedliche Bürsttechniken erforderlich. Wir zeigen Ihnen
die richtige Technik für Erwachsene
die richtige Technik für Kinder

Reinigung der Zahnzwischenräume
Mit der Zahnbürste lassen sich nicht alle Zahnflächen vom Karies verursachenden Zahnbelag befreien. Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist daher unerlässlich. Plaque und Essensreste sollten einmal täglich aus den engen Zwischenräumen entfernt werden. Dafür benutzen Sie am besten Zahnseide. Für die Reinigung unter Brücken und an Implantaten gibt es spezielle Produkte.

Bei größeren Zahnzwischenräumen wird der Einsatz von Zahnzwischenraumbürsten empfohlen. Diese Bürsten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Medizinische Zahnhölzer können zwar Essensreste beseitigen, nicht jedoch Zahnbeläge. Sie sollten daher nur in Ausnahmefällen benutzt werden.
Zungenreinigung

Reinigen Sie regelmäßig Ihre Zunge? Die Entfernung von Belägen und Bakterien auf der Zunge gehören nicht nur zu einer gründlichen Mundhygiene, sie tragen auch zu einem lange anhaltenden frischen Atem bei. Für die Reinigung der Zunge stehen Ihnen Zungenbürsten und Schaber zur Verfügung.

Ergänzende Mundhygiene – Mundspülung und Kaugummi
Mundspülungen sind wegen ihrer antibakteriellen Wirkung in jedem Fall empfehlenswert – jedoch nicht statt, sondern ergänzend zu Zahnbürste und Zahnseide. Sind Sie unterwegs und haben nach dem Essen keine Möglichkeit zum Zähneputzen, bilden sowohl Mundspülungen als auch Kaugummis eine gute kurzfristige Alternative.

Zahnbewusste Ernährung
Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Zähne. Sie ist mitverantwortlich für deren Aufbau und Härte sowie für die Entstehung von Zahnkrankheiten. Sie selbst können dazu beitragen Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch durch bewusste Ernährung gesund zu erhalten.
Wichtig ist: viel kauen! Harte Lebensmittel, wie z.B. Rohkost oder Vollkornprodukte müssen kräftig gekaut werden. Dadurch regen Sie den Speichelfluss an. Dieser fördert die Selbstreinigung der Zähne.

Zucker und Saures sind die Hauptfeinde der Zähne. Denn säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke wie z.B. Obst, Fruchtsäfte, Cola oder Wein weichen den Zahnschmelz kurzzeitig auf. Nach dem Verzehr von sauren Lebensmitteln empfiehlt es sich mit dem Zähneputzen zu warten, so verhindern Sie Schäden an Ihren Zähnen. Spülen Sie den Mund lediglich mit klarem Wasser aus oder greifen Sie zu zuckerfreiem Kaugummi.

Süßigkeiten wie Bonbons, Schokolade oder Honig, aber auch stärkehaltige Lebensmittel, wie z.B. Haferflocken, Chips und Brot begünstigen die Vermehrung von Karies-Bakterien. Hier heißt es also nach dem Essen am besten Zähneputzen. Ist dies nicht möglich, entfernen Sie Essensreste durch Spülen oder Kaugummikauen (zuckerfrei!).
Denken Sie daran, dass der häufige Verzehr von süßen oder sauren Speisen oder Getränken auf Dauer den Zahnschmelz schädigt und das Kariesrisiko steigert.

 
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