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Erfreulicherweise ist die Lebenserwartung in Deutschland hoch. Leider ist jedoch auch der Anteil an Pflegebedürftigen erschreckend hoch. Bereits heute gibt es in der Bundesrepublik Deutschland mehr als 2,3 Millionen Menschen, die gepflegt werden müssen. 2030 rechnen Experten bereits mit einem Anstieg auf über drei Millionen Betroffener. Und dabei trifft es nicht nur "die Alten": Bereits heute ist ein Großteil unter 60 Jahre. Grundversorgung Pflegepflichtversicherung Da die gesetzliche Pflegepflichtversicherung, die 1995 eingeführt wurde, in jedem Pflegefall die Kosten nicht abdecken kann, folgt fast zwangsläufig eine finanzielle Unterversorgung. Die Kosten von Pflege werden dabei oft sträflich unterschätzt. Nicht selten zehren diese zu schnell das eigene Vermögen und das der direkten Angehörigen auf. Bereits 38 Prozent der vollstationären Pflegebedürftigen leben bereits heute von Sozialhilfe. Und: Die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung (umlagefinanziert wie die gesetzliche Rentenversicherung) sind nicht mehr sicher. Zu stark hat sich in den letzten Jahrzehnten die demografische Struktur der Bevölkerung verändert. Die Zahl der Berufstätigen, die in den Pflegetopf einzahlen, sinkt beständig. Parallel dazu sind die Ausgaben massiv gestiegen. "Pflegestufe 0" Erschwerend kommt hinzu, dass eine individuelle Pflegebedürftigkeit bereits gegeben sein kann, obwohl noch keine medizinische Anerkennung einer der drei Pflegestufen erfolgt ist; möglicherweise auch nicht erfolgen wird. Zudem wollen viele Betroffene noch möglichst lange Zuhause bleiben und dort betreut werden. Übernimmt die eigene Familie diese Versorgung, bringt dies oft vielfältige weitere, finanzielle Probleme mit sich. Ganz zu schweigen von der persönlichen und sozialen Belastung. Bauen Sie deshalb finanziell vor und schützen Sie sich mit einem privaten |
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Wenn ein uns nahe stehender Mensch zum Pflegefall wird – egal ob unerwartet oder schleichend, ändert sich auch das eigene Leben dramatisch. Was muss getan werden? Wo erhalte ich Hilfe und finanzielle Unterstützung? Welche Unterlagen brauche ich?
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