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Reisen & Freizeit
 
Tourentipp "Guffert"
 
Tourentipp "Notkarspitze"
 
Tourentipp "Schliersberg"
 
Tourentipp "Brentenjoch"
 
Tourentipp "Hochgern"
 
Tourentipp "Zahn"
 
Tourentipp "Rote Flüh"
 
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Tourentipp "Hängebrücke Sulzekamm - Leitersteig"
 
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Tourentipp "Latschenkopf"
 


Tourentipp "Guffert"
Guffert (2195 m) - Bergtour  Rofangebirge
 

Von Norden kommend erscheint der Guffert zunächst als elegante Felspyramide, mit hellem Kalkfels bis zur Spitze. Aber er hat auch eine Breitseite und sogar zwei Gipfel zu bieten.

Anfahrt:
A8 bis Holzkirchen, weiter über B318/B307 nach Bad Wiessee und über Kreuth zum Achenpaß. Dann nach Steinberg abbiegen und ca. 5 km bis zum Parkplatz beim Gasthaus Waldfrieden / der Unt. Bergalm (997 m).

Ausgangsort:
Parkplatz beim Gasthaus Waldfrieden / Unt. Bergalm (997 m).

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 6.30 Std.

Höhenunterschied:
1300 hm.

Anforderungen:
Recht lange, anspruchsvolle Runde. Kondition und Trittsicherheit erforderlich.

Route:
Vom Parkplatz auf dem Weg ein Stück Richtung Südost, bis man auf eine Wegkreuzung trifft. Den gegenüberlegenden Weg Richtung Nordost nehmen. Später wird die Sicht auf Blauberge und Juifen frei und der Weg biegt nach Osten um. Jetzt beginnt die Querung der Nordflanke, vorbei an der Stubaalm (1371 m). Oberhalb der Issalm geht es dann zum Grat des Guffert hinauf, den man bei ca. 2060 m erreicht und auch auf den Südanstieg trifft. Jetzt kurz zum Gipfel. Abstieg zurück zur Weggabelung und dem Steig über den Ostgrat folgen. Dieser biegt dann nach Süden - Richtung Steinberg - ab. Zunächst durch ein Kar, später wieder im Wald geht es hinunter. Bei ca. 1200 m trifft man auf eine Waldstraße. Man verlässt den Steig und folgt der Straße flach absteigend nach Westen zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus Waldfrieden, Gasthaus Bergalm.

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte Bayerische Alpen, BY14 „Mangfallgebirge Süd“. Eugen E. Hüsler, Rother Wanderführer „Isarwinkel“.

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
(0 89) 29 49 40

Alle Angaben dieses Tourentipps sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

 
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Tourentipp "Notkarspitze"
Notkarspitze (1889 m) - Wanderung  Ammergauer Alpen
 

Die Notkarspitze ist ein typischer Voralpenberg. Über steilen Waldhängen dehnen sich Latschen aus, darüber findet man freies Mattengelände. Die Sicht von oben geht fast ungehindert rundum. Besonders das nahe Wettersteingebirge fällt dabei ins Auge. Die Besteigung ist hier als Rundtour beschrieben.

Anfahrt:
Von München auf der A 95 Richtung Garmisch. In Oberau abbiegen nach Ettal und weiter bis zum Ettaler Sattel, Parkplatz. Mit der Bahn bis Oberau, Bus bis Ettal (Hst. Am Berg).

Ausgangsort:
Ettaler Sattel (885 m).

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 5.00 Std.

Höhenunterschied:
1050 hm.

Anforderungen:
Aufstieg auf gutem Bergweg, für den Abstieg auf einem steilen Pfad Trittsicherheit notwendig.

Route:
Vom Sattel auf der Forststraße zum nahen Ostrücken, wo ein Fußweg abzweigt. Anfangs durch dichten Wald, später in freiem Gelände hinauf. Dabei immer in Gratnähe, vorbei an Ochsenspitz und Ziegelspitz (1719 m) zum Gipfel der Notkarspitze. Abstieg zunächst über den Nordrücken, dann nach Osten hinunter ins Notkar. Eine latschenbedeckte Flanke wird gequert, im Wald geht es dann sehr steil ins Graswangtal hinunter. Vom Waldrand weiter zur Ettaler Mühle. Von dort führt ein Wanderweg oberhalb der Wiesen zurück zum Sattel.
 

Einkehrmöglichkeiten:
Ettaler Mühle (im Tal).

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY7 “Ammergebirge Ost“. Dieter Seibert, Rother Wanderführer „Rund um die Zugspitze“, Bergverlag Rother.

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
(0 89) 29 49 40

Alle Angaben dieses Tourentipps sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

 
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Tourentipp "Schliersberg"
Schliersberg (1.265 m) - Wanderung Mangfallgebirge
 

Während der bewaldete Gipfel keine Aussicht gewährt, ist dies unterhalb des Waldes anders. Hier bieten sich schöne Blicke auf den Schliersee und die Tegernseer Berge. Schliersbergalm und Stögeralm laden zur gemütlichen Einkehr.

Anfahrt:
A8 bis Miesbach, weiter nach Schliersee. Mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) Richtung Bayrischzell bis Schliersee.

Ausgangsort:
Parkplatz/Bahnhof in Schliersee (780 m)

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 3.00 Std.

Höhenunterschied:
480 hm

Anforderungen:
Leichte Wanderung auf Fahrstraßen und Waldwegen.

Route:
Richtung Norden auf der Leitnerstraße zum Dekan-Maier-Weg. Auf diesem nach rechts hinauf. Er leitet zu einem Serpentinenweg, auf dem es zur Schliersbergalm geht. Oberhalb weiter über einen Forstweg zum Zielmoos. Auf dem Weg dorthin kann ein Abstecher zum bewaldeten Schliersberg gemacht werden. Ab Zielmoos kurz nach Süden, dann nach rechts / Westen über die Stögeralm hinunter nach Schliersee. Oder ab Zielmoos über Taferlmoos und Unterleiten nach Schliersee. Die Tour kann auch gut in umgekehrter Richtung gegangen werden.
Der Weg ist mit "W 2" beschildert, es empfiehlt sich aber auch auf die Ortsbezeichnungen zu achten. In der AV-Karte findet sich ebenfalls die Bezeichnung "W 2".
 

Einkehrmöglichkeiten:
Hotel und Restaurant Schliersbergalm, Tel. 08026-6722.
Stögeralm, Tel. 08026-2173

Karte: 
Alpenvereinskarte 7/1 "Tegernsee - Schliersee", oder Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY15 "Mangfallgebirge Mitte."

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
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Tourentipp "Brentenjoch"
Brentenjoch (2.000 m) - Skitour Allgäuer Alpen

Brentenjoch-Skitour-JB2

Das Brentenjoch steht etwas östlich des bekannteren Aggenstein. Wie dieser grenzt es das Tannheimer Hochtal nach Norden ab. Die Aussicht vom Gipfel reicht vom Alpenvorland über die Allgäuer, Tannheimer und Lechtaler Berge bis zu Ammergebirge und Wetterstein.

Anfahrt:
Von Westen über die A7 bis Pfronten, weiter Richtung Reutte bis Vils. Von Osten über die B17 nach Füssen und weiter Richtung Reutte. An der Lechbrücke nach Vils abbiegen. Am westlichen Ortsausgang (Wegweiser Vilser Alm) auf einer kleinen Straße nach Südwest. Nach ca. 1 km eine Kreuzung überqueren, Parkmöglichkeiten.

Ausgangsort:
Vils, Parkplatz am Waldrand (ca. 870 m).

Gehzeit:
Aufstieg 3.30 Std.

Höhenunterschied:
1100 hm

Anforderungen:
Mittelschwere Tour mit schönem, steilem Gipfelhang.

Route:
Auf dem gemütlichen Forstweg das Tal hinein bis zur Vilser Alm (1228 m). Noch 500 m nach Süden, dann nach Westen abbiegen (Wegweiser Bad Kissinger Hütte). Durch eine Waldstufe gelangt man hinauf zu den freien Flächen der Daurach Alpe. Das Brentenjoch steht rechts / nordwestlich über dem Talschluss. Jetzt in westlicher Richtung, leicht rechts haltend auf den nächsten zuerst schmalen Rücken und über die nach oben steiler werdende Südflanke. Oder vor dem steilen Schlusshang nach links auf die breite Südrippe und von dort zum Gipfel. Abfahrt wie Aufstieg.
Zusätzliches Schmankerl: die Sebenspitze (1938 m), südlich gegenüber. Dazu an der Südrippe des Brentenjochs abfahren, bis an den Fuß des Nordhanges. Nun diesen hinauf zum Gipfel. Abfahrt über den Nordhang, dann nach rechts / Osten einem kleinen Tal folgen, bis man auf die Aufstiegsspur trifft.
 

Einkehrmöglichkeiten:
Vilser Alm (privat, Tel. 0043-6765111263. Im Winter von Freitag bis Sonntag geöffnet).

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinf., „Füssen und Umgebung“ UKL10. D. Elsner/M. Seifert, Skitourenführer „Lechtal“, Panico Alpinverlag.

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
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Tourentipp "Hochgern"
Hochgern (1.748 m) - Winterwandern / Schneeschuhwandern Chiemgauer Alpen

Winterwandern-JB2

Die Aussicht vom Hochgern wird oft gerühmt und soll bei guter Sicht von der Zugspitze bis zum Dachstein reichen. Auch bei mäßiger Sicht kann man zumindest die umgebenden Chiemgauer Berge, das Kaisergebirge und die Tiefblicke in das Tal der Tiroler Ache und auf den großen Chiemsee - das bayrische Meer - genießen. Auch im Winter ist der Gipfel über die Südseite gut zu erreichen.

Anfahrt:
A8 München-Salzburg, Ausfahrt Übersee, bis Marquartstein. Mit der Bahn bis Prien oder Übersee, Bus bis Marquartstein.

Ausgangsort:
Marquartstein, Wanderparkplatz bei der Burg, (640 m).

Gehzeit:
Aufstieg 3,.30 Std.

Höhenunterschied:
1100 hm

Anforderungen:
400 hm meist geräumte Rodelbahn, danach mehr oder weniger gespurter Weg.

Route:
Vom Parkplatz gerade in den Wald, der Beschilderung zum Hochgern nach. Bei 1040 m wird die Agergschwendalm erreicht. Wieder in den Wald geht es zu dem auf 1461 m gelegenen Hochgernhaus. Auch wenn sich von der einladenden Terrasse bereits eine tolle Aussicht bietet, sollte man sich den Gipfel, der in 60 Minuten erreicht werden kann, nicht entgehen lassen. Dazu geht man nach Osten bergan bis auf den Kamm und folgt diesem.

Einkehrmöglichkeiten:
Hochgernhaus, Tel. 08641/61919 (im Winter an Wochenenden und bei schönem Wetter geöffnet).

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte Bayerische Alpen, BY18 „Chiemgauer Alpen Mitte – Hochgern, Hochfelln“. Alpenvereinskarten Digital, Version 3.0. Birgit Gelder, „Winterwandern Bayerische Alpen“, Bergverlag Rother.

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Tourentipp "Zahn"
Zahn (1.611 m) - Skitour Ammergauer Alpen

Zahn-Grat-Skitour-JB2

Während Skitourengeher in anderen Skigebieten eher ungern gesehen sind, werden sie an den Oberammergauer Kolbenliften willkommen geheißen. Mitte Dezember 2010 wurde hier eine eigene Route angelegt und beschildert. Diese wird von den Kolbenliften präpariert und sogar – falls nötig – beschneit. Nur der oberste Teil zum Gipfel ist noch alpines und ungesichertes Gelände.

Anfahrt:
Von Norden über Landsberg und Schongau nach Oberammergau. Von München über A95 und Ettal dorthin und am Ort vorbei Richtung Unterammergau. Die Umgehungsstraße am westlichen Ortsende verlassen und zu den Kolbenliften. Mit der Bahn bis Oberammergau, zu Fuß zum Ausgangspunkt (ein knapper Kilometer).

Ausgangsort:
Parkplatz Kolbenlifte (860 m), alternativ Talstation Kolbenalmlift.

Gehzeit:
Aufstieg 2.15 Std.

Höhenunterschied:
750 hm

Anforderungen:
Leichte Tour, größtenteils auf beschilderter Aufstiegsroute. Erst im obersten Teil alpines Gelände.
Bitte die Regeln für Skitouren auf Pisten einhalten. Auf alpenverein.de (>Natur u. Umwelt >Bergsport & Umwelt>Skibergsteigen) sind diese zusammengefasst.

Route:
Der Aufstieg ist ab Parkplatz beschildert und verläuft am linken Pistenrand entlang zur Kolbensattelhütte (1276 m). Zur Querung der Skipiste oberhalb der Bergstation von Skilift 1 (unterer Schlepplift) im Aufstieg bitte grundsätzlich den Skitunnel benutzen. Oberhalb der Kolbensattelhütte dem Wiesenhang, später Waldschneise noch Süden folgen. Oberhalb des Waldes kurz steil zum felsigen Kamm hinauf. Abfahrt wie Aufstieg.
Alternativ kann auch die ausgewiesene Route weiter links / südlich genommen werden. Diese führt zum Teil über Piste, zum Teil auf einer Forststraße hinauf bis zur Einmündung in die Hauptroute. Auf halber Strecke kommt man an der Kolbenalm vorbei.
Weitere Informationen auf www.kolbenlifte.de.

Einkehrmöglichkeiten:
Kolbenalm, Tel. 08822-6364
Kolbensattelhütte, Tel. 08822-1222.

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte Bayerische Alpen, BY7 „Ammergebirge Ost – Pürschling, Hörnle“.
Alpenvereinskarten Digital, Version 3.0. Doris und Thomas Neumayr, Skitourenführer „Karwendel – Rofan – Wetterstein – mit Ammergauer Alpen“, Panico Alpinverlag.

Kontakt:
Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
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Tourentipp "Rote Flüh"
Rote Flüh (2111 m)   - Wanderung Allgäuer Alpen

Die Rote Flüh ist einer der Paradeberge des Tannheimer Tals. Die Südwände gehören den Kletterern, über die Nordseite gelangt man auch als Wanderer hinauf.

Anfahrt:
Über die B17 von Landsberg über Füssen nach Reutte/Tirol. Weiter die B198 ins Lechtal bis Weißenbach und über den Gaichtpass nach Nesselwängle. Oder A7 Richtung Füssen bis Ausfahrt „Oy-Mittelberg“. Weiter über B309/B308 nach Oberjoch, ins Tannheimer Tal abbiegen, und auf der B199 bis Tannheim und Nesselwängle. Mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen, Außerfernbahn bis Reutte, Bus bis Nesselwängle.

Ausgangsort:
Nesselwängle, Parkplatz und Bushaltestelle am westlichen Ortseingang (1130 m)

Gehzeit:
Aufstieg 5.00 Std.

Höhenunterschied:  
980 hm.

Anforderungen:
Lange Steilaufstiege über Wanderwege und Steige. Im Gipfelaufbau leichte, teils drahtseilgesicherte Kletterstellen – Trittsicherheit erforderlich.

Route:
Dem Wegweiser zum Gimpelhaus nach geht es erst etwas flach dahin. Später biegt der Weg nach links / Norden ab und es wird steiler. Hinter dem Gimpelhaus (1659 m) geht es weiter nach Norden und um den Fuß des Hochwiesler herum in das Gimpelkar. Dabei kommt man auch am Abzweig zur urigen Tannheimer Hütte vorbei, die mit einem kleinen Abstecher besucht werden kann – natürlich auch auf dem Rückweg. Durch das Gimpelkar geht es unter der Südflanke des Gimpel vorbei nach Westen und in steilem Zickzack zur Judenscharte (2000 m) hoch. Nun etwas linkshaltend über einen steilen Felsaufschwung hinauf, wo künstliche Tritte und Stahlseile das Vorwärtskommen erleichtern. Darüber folgt eine kurze schrofige Rinne, bevor man den grasigen Gipfelbereich erreicht. Abstieg auf dem Anstiegsweg.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Tannheimer Hütte (DAV), Tel. 0043-676-5451700
Gimpelhaus (privat), Tel. 0043-5675-8251

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinf., UKL10 „Füssen und Umgebung“. Herbert Mayr, „Allgäuer Wanderberge“, Bergverlag Rother.

Kontakt:
Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
(0 89) 29 49 40

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Tourentipp "Geigelstein"
Geigelstein (1808 m) - Wanderung Chiemgauer Alpen

Der Geigelstein ist ein bekannter und gern besuchter Berg im Chiemgau. Die Gründe für seine Beliebtheit sind die rundherum hindernislose und weitreichende Aussicht und der Blumenreichtum.
Einen Beitrag leistet sicher auch die nahe gelegene Priener Hütte.

 

Anfahrt:
Autobahn München-Salzburg, Ausfahrt Aschau, von dort aus Richtung Sachrang im Priental. Vor der Siedlung Huben Waldparkplatz bei der Prien-Brücke. Mit der Bahn bis Aschau, Bus bis zur Haltestelle „Geigelstein-Huben“.

Ausgangsort:
Waldparkplatz bei Huben (715 m).

Gehzeit:
Aufstieg 4.30 Std.

Höhenunterschied: 
1100 hm.

Anforderungen:
Bequeme Fahrwege und leichte Steige.

Route:
Vom Parkplatz auf breitem Weg bis zur Diensthütte, danach den mit „Geigelstein“ und „Nr.200“ markierten Steig nehmen. Dieser führt zur Priener Hütte. Von dort Richtung Mitterkaser und im Rechtsbogen zum Sattel zwischen Roßalpenkopf und Geigelstein und zum Gipfel. Abstieg zur Hütte. Zurück ins Tal kann man entweder den Aufstiegsweg nehmen. Oder man wählt den kürzeren Weg über die Talalm, bei der die Wege wieder zusammentreffen.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Priener Hütte des Deutschen Alpenvereins, Telefon 08057-428.
Talalm (Einkehr).

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY17 „Chiemgauer Alpen West“, 1:25000. Heinrich Bauregger, Rother Wanderführer „Chiemgau“, Bergverlag Rother.

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Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
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Tourentipp "Pleisspitze"
Pleisspitze (2225 m) - Wanderung Lechtaler Alpen

Die Pleisspitze ist ein typischer Steilgrasberg mit riesigen glatten Hängen in Grün. Herrliche Blumen zeigen sich im Frühsommer. Vom Gipfel imponiert der mächtige Stock der Zugspitze über dem Ehrwalder Talboden.

 

Anfahrt:
A95 / B2 nach Garmisch-Partenkirchen, weiter Richtung Fernpass. Dann nach Lermoos und etwa 2 km weiter nach Ober-Garten abzweigen. Mit der Bahn bis Garmisch-Partenkirchen, Außerfernbahn nach Lermoos.

Ausgangsort:
Parkplatz bei Ober-Garten (1040 m).

Gehzeit:
Aufstieg 3.30 Std.

Höhenunterschied: 
1200 hm.

Anforderungen:
Breite Wege, dann kleine Steige, bei Nässe schmierig.

Route:
Hinter Ober-Garten öffnet sich das scharf eingeschnittene Gartnertal. Auf dem markierten Wanderweg hinauf zu den Gartneralmen (1409 m). Jetzt biegt der Weg nach Westen ab um zum Sommerbergjöchl (2001 m) hinauf zu führen. Nun nach Norden dem Grasrücken zum Gipfel folgen. Für den Abstieg bieten sich zwei Möglichkeiten. Folgt man dem Aufstiegsweg, so bleibt die Tour ohne Einkehrmöglichkeit. Oder man biegt am Aufstiegsweg oberhalb der Gartneralmen nach Osten zur Wolfratshauser Hütte (1751 m) ab, was noch einmal 250 hm Aufstieg bedeutet. Nun gibt es wiederum zwei Möglichkeiten. Entweder den „E4-alpin“ nach Lermoos hinab und bei 1100 m nach Westen abbiegen um zurück nach Ober-Garten zu gelangen. Oder man nimmt die Grubigstein-Bahn ins Tal, entweder von der Bergstation (2000 m) oder der Mittelstation (1338 m) aus. Von Lermoos über Gries und Unter-Garten zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Wolfratshauser Hütte (DAV), Telefon 0043-664-9058920

Karte:
Alpenvereinskarte 4/1 „Wetterstein- und Mieminger Gebirge“, Blatt West. Dieter Seibert, Alpenvereinsführer „Lechtaler Alpen - alpin“, Bergverlag Rother.

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Tourentipp "Hängebrücke Sulzekamm - Leitersteig"
Hängebrücke Sulzlekamm - Leitersteig (1518 m)   Karwendelgebirge

haengebruecke

Abwechslungsreiche Tour in der Flanke der westlichsten Karwendelberge. Man kann zwei Alpenvereinshütten auf einer Tour besuchen oder auch die Tour verkürzen. .

Anfahrt:
Auf der A95 bis Garmisch-Partenkirchen, auf der B2 weiter bis nach Mittenwald. Mit der Bahn über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald.

Ausgangsort:
Parkplatz der Brunnsteinhütte, rechts der B2 zwischen Mittenwald und Scharnitz (950 m).

Gehzeit:
Aufstieg zur Brunnsteinhütte      1.30 Std.
Von Brunnsteinhütte über Leitersteig zur Mittenwalder Hütte 2.30 Std.
Abstieg nach Mittenwald   1.00 Std.

Höhenunterschied: 
Aufstieg zur Brunnsteinhütte   500 hm
Von Brunnsteinhütte über Leitersteig zur Mittenwalder Hütte 350 hm

Anforderungen:
Bergwege und Bergsteige. Die Überquerung der Sulzleklamm ist seit Mai 2010 durch eine neu gebaute Hängebrücke problemlos möglich.

Route:
Vom Parkplatz die Straße überqueren und auf dem Feldweg ein Stück nach Süden. Dann biegt der Weg nach Osten um und führt hinauf in den Wald. In langen Kehren, teilweise auch kurz steiler, geht es hinauf zur Brunnsteinhütte.
Von der Hütte auf dem Anstiegsweg hinunter bis zu einem Abzweig auf ca. 1180 m.
Hier biegt der Leitersteig nach rechts / Norden ab. Man erreicht die Sulzleklamm, die seit Mai 2010 auf einer Hängebrücke mühelos überquert werden kann. Nach ca. 800 m kommt man an einen weiteren Abzweig. Der Weg nach links führt direkt nach Mittenwald hinunter. Geradeaus geht es auf dem Leitersteig in leichtem Auf und Ab weiter bis zum Aufstiegsweg der Mittenwalder Hütte. Nach rechts zieht der Steig in einer knappen Stunde zur Hütte hinauf. Nach links kann man wiederum gleich nach Mittenwald absteigen.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Brunnsteinhütte (DAV), Tel. 0049-172-8909613
Mittenwalder Hütte (DAV), Tel. 0049-151-17303118

Karte:
Alpenvereinskarte 5/1 „Karwendelgebirge - West“.  Alpenvereinskarten Digital, Version 3.0.

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Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
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Tourentipp "Schönalmjoch"
Schönalmjoch (1.986 m) - Schneeschuhtour Karwendelgebirge

Tourentipp_Feb10_klein
 

Während es am beliebten Schafreuter oft recht zu geht, erhält das Schönalmjoch im Winter deutlich weniger Besuch. Doch auch hier bieten sich beeindruckende Blicke in die wilden Täler des Karwendel. Selbstredend sind auch die umstehenden Gipfel eine Schau.

Anfahrt:
Über Garmisch-Partenkirchen oder den Walchensee nach Wallgau und Vorderriß. Hierher auch über Lenggries und den Sylvensteinsee. Weiter nach Hinterriß. Mit Bahn & Bus nur im Sommer erreichbar.

Ausgangsort:
Parkplatz vor Hinterriß (920 m).

Gehzeit:
Aufstieg 3,5 Std.

Höhenunterschied: 
1.080 hm

Anforderungen:
Mittelschwere Tour

Route:
An der Straße kurz zurück und über die Brücke des Rißbaches. Dem Fahrweg in östlicher Richtung taleinwärts folgen und in Serpentinen Richtung Roßkopf hinauf. (Achtung: nicht dem Linksabzweig bei 1.200 m folgen!) Bei ca. 1.300 m wird der Graben erneut gequert. Danach zieht der Weg etwa 1,5 km lang Richtung Norden zum verlängerten Westrücken des Schönalmjochs und kurz um diesen herum. Vom Fahrweg nach rechts durch eine Mulde auf den Rücken. Nach Osten durch Wald mit Steilstellen zu einem freien Abschnitt des Rückens.  Nun folgt eine Steilstufe im Wald und es geht über eine schmale, abschüssige Schneide mit vereinzelten Bäumen zum Vorgipfel (1.830 m). Jetzt trennt uns nur noch der breite, baumlose Rücken vom etwa 1 km entfernten Hauptgipfel. Abstieg wie Aufstieg.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Gasthäuser in Hinterriß.

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, UKL30 „Karwendelgebirge“. Christian Schneeweiß, „Die schönsten Schneeschuhtouren - zwischen Lechtaler und Kitzbüheler Alpen“, Bruckmann Verlag.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Tourentipp "Krinnenspitze"
Krinnenspitze (2.000 m) - Skitour Allgäuer Alpen

  Tourentipp_Jan10_klein
 


Die Krinnenspitze wirkt aus dem Tannheimer Tal gesehen nicht wie ein Skiberg. Ihre Rückseite fällt  jedoch deutlich sanfter ab, so dass schöne Hänge nach Süden und Osten zur Abfahrt einladen.

Anfahrt:
A7 Richtung Füssen bis Ausfahrt „Oy-Mittelberg“. Weiter über B309/B308 nach Oberjoch, ins Tannheimer Tal abbiegen, und weiter auf der B199. Vor dem Gaichtpass nach Rauth. Oder über die B17 von Landsberg über Füssen nach Reutte/Tirol. Weiter die B198 ins Lechtal bis Weißenbach und über den Gaichtpass nach Rauth. Mit der DB nach Garmisch-Partenkirchen, Außerfernbahn bis Reutte, Bus bis Rauth.

Ausgangsort:
Rauth, (1.140 m).

Gehzeit:
Aufstieg 2,5 Std.

Höhenunterschied: 
900 hm

Anforderungen:
Leichte Tour

Route:
Aus der Ortsmitte zieht ein bezeichneter Sommerweg nach Westen hinauf. Kurz über eine Wiese, später im Wald geht es bis zu einer Forststraße. Diese wird überquert und man folgt weiter dem Sommerweg. Auf etwa 1.500 m bleibt der Wald zurück es geht zum Fuß des rechten/östlichen Rückens. An einem Heuschober vorbei, dem Rücken folgen, der mit kleinen Bäumen bestanden ist. Kurz vor Erreichen der südlichen Gipfelflanke steilt der Rücken etwas auf. Danach zum Gipfel. Die Abfahrt folgt der Aufstiegsroute. Variante, auch für den Aufstieg: unterhalb des Heuschobers kann bei etwa 1.450 m nach links/Osten gequert werden (zT Wegmarkierungen). Nach etwa 300 m wird ein Alm-/Forstweg erreicht, der flach hinunter nach Rauth führt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Gasthäuser im Tal.

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UKL10 „Füssen und Umgebung“, 1:50.000. Kristian Rath, „Skitouren und Skibergsteigen Allgäu“, Panico Alpinverlag.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

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Fax: (0 89) 1 40 03-23

Jochen Brune
Alpine Auskunft des DAV
(0 89) 29 49 40

Alle Angaben dieses Tourentipps sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

 
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Tourentipp "Eckbauer"
Eckbauer (1.237 m) - Winterwanderung Wetterstein

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Das erste Etappenziel dieser geruhsamen Wanderung ist der Eckbauer, der mit freiem Blick auf das winterliche Wetterstein aufwartet. Das nächste Ziel ist das schöne Bergdorf Wamberg. Mit seinen 996 Metern ist es das höchstgelegene Kirchdorf Deutschlands.

Anfahrt:
Auf der A95 / B2 bis Garmisch-Partenkirchen, dort zum Olympiaskistadion. Mit der Bahn bis Garmisch-Partenkirchen, weiter mit dem Stadtbus.

Ausgangsort:
Olympiaskistadion (710 m).

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 3,5 Std.

Höhenunterschied: 
530 hm

Anforderungen:
Gemütliche Wanderung auf Forststraßen. Teils geräumt, teils Wegspuren.

Route:
Zunächst zur Endstation der Sommerrodelbahn. Auf dem Weg bergauf bis Schönau. Noch weiter bis zum Wald, dann nach rechts  - Richtung Südwesten – schwenken. Unter der Eckbauerbahn hindurch und auf der Skipiste zur Bergstation und zum Berggasthof Eckbauer. Der Abstieg führt an der Bergstation vorbei und verläuft auf einem Forstweg, der mit „Wamberg“ beschildert ist. Am Ortsende von Wamberg beginnt dann der beschilderte Weg zurück nach „Partenkirchen, Skistadion“.
Rodelmöglichkeit unterhalb von Schönau und im Pistenbereich.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Berggasthof Eckbauer, Tel. (0 88 21) 22 14
Berggasthof Wamberg, Tel. (0 88 21) 22 93

Karte und Führer:
Alpenvereinskarte 4/3 „Wetterstein- und Mieminger Gebirge“. Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UKL31 „Werdenfelser Land“, 1:50.000. Birgit Gelder, Rother Wanderbuch „Winterwandern Bayerische Alpen“, Bergverlag Rother.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Jochen Brune
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Tourentipp "Zwiesel"
Zwiesel (1.348 m) - Wanderung Bayerische Voralpen

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Der waldfreie Gipfel des Zwiesel lässt sich gut in eine Höhenrunde über dem Isartal einbinden, bei der auch Blomberg und Heigelkopf besucht werden.

Anfahrt:
A8 bis Holzkirchen, B13 nach Bad Tölz und weiter nach Wackersberg. Dort noch ca. 3 km zum Parkplatz bei der „Waldherralm“ (750 m). Mit der BOB nach Bad Tölz oder Lenggries, Bus bis Wackersberg.

Ausgangsort:
Wanderparkplatz beim Gasthaus am Steinbach (740 m).

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 4 Std.

Höhenunterschied: 
650 hm

Anforderungen:
Leichte Bergwanderung

Route:
Vom Parkplatz nach Westen ins Tälchen des Steinbachs, vorbei an der Abzweigung zum Blomberg (Markierung B 1). Nach Einmündung des Kleinbachs nach links vom Weg ab und einen Waldhang hinauf. Weiter zur Schnaiteralm (1.245 m) und zum Zwiesel. Von dort nach Norden relativ eben zu Blomberghaus und Blombergbahn (1.230 m) hinüber. Jetzt über den breiten Wiesenrücken, vorbei an der Wackersberger Alm, zum Heigelkopf (1.205 m). Kurz zurück in die Senke und auf markiertem Steig hinunter zum „Blomberg-Normalweg“. Auf diesem zum Ausgangspunkt zurück.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Blomberghaus (1.203 m), Tel. (0 80 41) 64 36.

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UKL18 „Bad Tölz - Lenggries“, 1:50.000. Eugen E. Hüsler, Rother Wanderführer „Isarwinkel“, Bergverlag Rother.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Tourentipp "Fellhorn"
Fellhorn (1.765 m) - Wanderung Chiemgauer Alpen

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Viele Wege führen in Richtung Fellhorn, ideal also für eine Rundtour. Am Straubinger Haus bündeln sich diese Wege, um von dort gemeinsam zum Gipfel zu führen. Von dort hat man nicht nur schöne Ausblicke zu den Felswänden von Kaiser, Leoganger, Loferer und Berchtesgadener. Als Kontrast liegen im Süden die Eisgipfel der Hohen Tauern und im Norden das liebliche Voralpenland. Mit der Einkehr in dem Haus des Deutschen Alpenvereins lässt sich das Erlebnis noch abrunden.

Anfahrt:
A8 Richtung Salzburg, Ausfahrt Bernau und über die B305 nach Blindau bei Reit im Winkl. Bahn bis Prien, Übersee oder Traunstein, dann Bus bis Reit im Winkl.

Ausgangsort:
Blindau (740 m)

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 7 Std.

Höhenunterschied: 
1050 hm

Anforderungen:
Forststraßen, Wanderwege und Almsteige.

Route:
Vom Parkplatz in Blindau zuerst nach Westen, dann Süden zur sehenswerten „Klausenbachklamm“. Dahinter auf einem Sträßchen an der Klausenbergalm vorbei. Nach einer zweiten Almhütte nach links abbiegen und Weg Nr. 27 folgen. Wiederum nach links zweigt der beschilderte Weg zum Straubinger Haus ab. An Weißensteinalm und Neualm vorbei wird kurz unterhalb des Straubinger Hauses der breite Aufstiegsweg vom Hindenburghaus herauf erreicht. Weiter geht es am Haus vorbei, ab der Wegverzweigung auf Weg Nr. 5 hinauf zum Gipfel des Fellhorns. Der Abstieg erfolgt zunächst wieder zurück zum Straubinger Haus, davor aber rechts zur Kapelle hinauf und weiter zu einer Weggabelung. Hier auf Weg Nr. 152 zum „Oberen Hemmersuppenkaser“ und weiter zur Hindenburghütte (1.206 m). Ab hier entweder über die Betonstraße (Nr. 15) oder dem Weg Nr. 16 folgend zurück ins Tal.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Straubinger Haus (DAV), Tel. +43 53 75 64 29.
Klausenbergalm, Oberer Hemmersuppenkaser, Hindenburghaus (Einkehr)

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UKL7 „Chiemsee – Chiemgauer Alpen“, 1:50000. Sepp Brandl, Rother Wanderbuch „Berchtesgadener und Chiemgauer Wanderberge“, Bergverlag Rother.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Tourentipp "Krottenkopf"
Krottenkopf (2.086 m) - Wanderung Bayerische Voralpen

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Östlich des Loisachtales ragen die steilen Berghänge des Estergebirges auf. Hat man diese überwunden, so bieten sich oben deutlich sanftere Bilder und schöne Wandergipfel. Der höchste unter ihnen ist der Krottenkopf, der mit einem erstklassigen Panorama lockt. Unterhalb des Gipfels steht die Weilheimer Hütte des DAV für Einkehr oder Übernachtung bereit.

Anfahrt:
Über die Autobahn A95/B2 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Nach Farchant zum Ortsteil Mühldörfl. Mit der Bahn bis Oberau oder Garmisch-Partenkirchen, Bus bis Farchant.

Ausgangsort:
Mühldörfl, Parkplatz am Freibad (678 m)

Gehzeit:
Aufstieg 5 Std.

Höhenunterschied: 
1.600 hm.

Anforderungen:
Die zum Teil recht steilen Hänge im Waldbereich erfordern stellenweise Trittsicherheit. Anstrengende Tagestour.

Route:
Vom Parkplatz an der Wiese entlang bis zum Beginn eines interessanten Walderlebnispfades. Diesem folgen bis zum Kuhfluchtgraben und rechts bergwärts abbiegen. Nun dem Weg Richtung Hoher Fricken in die Klamm folgen. Über eine Brücke geht es in die steilen Waldhänge auf der anderen Seite und einem Höhenrücken folgend, bis auf etwa 1.700 m der Wald verlassen wird.

Durch eine Latschenzone zum Gipfel des Fricken. Kurz den Aufstiegsweg zurück und nach Nordosten in den Sattel zwischen Hohem Fricken und Bischof hinunter. An einer Weggabelung nach rechts und weiter Nordost in den Sattel zwischen Kareck und Bischof und weiter zur Weilheimer Hütte. Von dieser kurz zum Gipfel. Abstieg zur Hütte, weiter zur Esterbergalm. Nun dem Fahrweg Richtung Garmisch-Partenkirchen folgen. Wo dieser steiler wird, zweigt rechts der Weg nach Farchant ab, der zurück zum Ausgangspunkt leitet.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Weilheimer Hütte (DAV), Tel. (01 70) 2 70 80 52

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UKL31 „Werdenfelser Land“, 1:50.000.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

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Tourentipp "Stadelhorn"
Stadelhorn (2.287 m) - Bergtour Berchtesgadener Alpen

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Das Stadelhorn ist der höchste Gipfel der sogenannten „Reiteralm“. Es kann von mehreren Seiten bestiegen werden. Bei der vorgestellten Tour wird die Ostseite gewählt. Der Aufstieg erfolgt über den „Böslsteig“, hinunter geht es dann den „Schaflsteig“. Vom Gipfel hat man Aussicht auf die Berchtesgadener und Loferer Berge, und weiter über den Kaiser bis zum Großvenediger.

Anfahrt:
Auf der A8 bis zur Ausfahrt Siegsdorf, B306/B305 über Schneizlreuth weiter Richtung Ramsau. Vor Ramsau zum Hintersee und Hirschbichl abbiegen. Mit der Bahn bis Berchtesgaden, Bus über Ramsau bis Hinterbichl.

Ausgangsort:
Parkplatz an der Hirschbichlstraße (789 m).

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 9,5 Std.

Höhenunterschied: 
1.500 hm

Anforderungen:
Anspruchsvolle Tour, gute Kondition, Bergerfahrung und Trittsicherheit sollten vorhanden sein. Schwindelfreiheit und Klettersteigerfahrung notwendig.

Route:
Vom Parkplatz ein Stück Richtung Hirschbichl, dann rechts abbiegen zur Hals-Alm. Nach ca. 45 Min. biegt der Böslsteig zur Traunsteiner Hütte nach links ab. Nach Verlassen des Waldes wird es steiler. Über mehrere Geländestufen und Seilpassagen wird die Scharte zwischen Reiter Steinberg und Oberem Plattenkopf erreicht. Etwas danach besteht die Möglichkeit zur Traunsteiner Hütte abzusteigen. Zum Stadelhorn biegt man links nach Südwesten ab. Das Wagendrischelhorn wird ab einem Sattel auf seiner Ostseite umgangen. Über die Mayrbergscharte geht es dann auf das Stadelhorn. Abstieg: zurück zur Mayrbergscharte, dann ca. 100 hm den Loferer Steig hinab. Anschließend Richtung Südosten am Sockel der Stadelmauer vorbei zum Schaflsteig  und diesen bis zur Hischbichlstrße hinunter. Auf dem Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Bei Verteilung auf 2 Tage: Traunsteiner Hütte (DAV), Tel. (01 71) 4 37 89 19.
Sonst Gasthäuser am Hintersee.

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern UKL4 „Berchtesgadener Alpen“, 1:50000. Sepp Brandl, „Berchtesgadener und Chiemgauer Wanderberg“, Bergverlag Rother.

Kontakt:

Internet: www.dav-shop.de

E-Mail: dav-shop@alpenverein.de

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Tourentipp "Lachenspitze"
Lachenspitze (2.126 m) - Wanderung Allgäuer Alpen

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Abwechslungsreiche Tour auf den aussichtsreichsten Hausberg der Landsberger Hütte. Der Tiefblick vom Gipfel auf Vilsalpsee, Traualpsee und Lache zählt sicher zu den schönsten in den Allgäuer Alpen.  Vor dem Abstieg ins Tal passt eine Einkehr auf der Hütte perfekt ins Konzept.

Anfahrt:
A) Über die A7 bis Oy/Mittelberg, weiter die B310 zum Oberjoch. Dort abbiegen ins Tannheimer Tal bis Tannheim. B) Über A96 und B17 nach Füssen, weiter nach Reutte. Nun ins Lechtal Richtung Warth. In Weißenbach über den Gaichtpass bis Tannheim. Mit der Bahn von München über Garmisch nach Reutte, Bus nach Tannheim.

Ausgangsort:
Vilsalpsee (1168 m). A) Entweder mit dem PKW dorthin (Auffahrt 10 – 17 Uhr nicht gestattet, aber Abfahrt möglich), B) im Ort auf dem „P1“ parken und mit Bus, „Bähnchen“ oder Kutsche hinauffahren.

Gehzeit:
Gesamtgehzeit 6,5 Std.

Höhenunterschied:  
1.070 hm

Anforderungen:
Neben flachen Wegen auch längere steile Anstiege, kurze versicherte Stelle. Trittsicherheit erforderlich.

Route:
Am Ostufer des Vilsalpsees auf einem Wirtschaftsweg entlang, bis der Weg zur Landsberger Hütte nach links abzweigt. Diesem folgen bis unterhalb des Traualpsees und über eine steilere Passage hinauf. An dessen Ostufer vorbei bis zur stellenweise versicherten Steilstufe und über diese zur Landsberger Hütte. Nun zunächst dem Wegweiser zur „Steinkarspitze“ folgen, bis an einer Gabelung nach links zur „Lachenspitze“ abgebogen wird. Vom Sattel aus durch die schrofendurchsetzten Südhänge und in engen Schuttkehren zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg. Trittsichere Geher können vom Gipfel auch nach Norden absteigen und zur Landsberger Hütte zurückkehren.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Landsberger Hütte (DAV), Tel. +43 56 75 62 82

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinformation UKL8, „Allgäuer Alpen“. Herbert Mayr, „Allgäuer Wanderberge“, Bergverlag Rother.

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Tourentipp "Lenggrieser Hütte"
Lenggrieser Hütte (1.338 m) - Wanderung Bayerische Voralpen

wanderer

Die Lenggrieser Hütte ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Zustieg ist nicht allzu lang, die Lage der Hütte mit Sonnenterasse sehr schön. Aber auch bei nicht so tollem Wetter: für die viel gelobten Brotzeitschmankerl, den Kaiserschmarrn und die freundliche Bedienung lohnt sich der Aufstieg allemal. Wer gerne noch einen Gipfel machen möchte, für den steht das Seekarkreuz (1.601 m) bereit.

Anfahrt:
Auf der A8 bis Holzkirchen, dann über Bad Tölz nach Lenggries. Dort zu Schloß Hohenburg, entweder durch den Ort oder von der B13, Ausfahrt „Anger“. Mit der BOB bis Lenggries.

Ausgangsort:
Schloß Hohenburg (708 m)

Gehzeit:
Aufstieg 2 Std.
Abstieg 1,5 Std. über Sulzbachgraben oder Grasleitensteig
Abstieg 2,5 Std. über Hirschtalsattel

Höhenunterschied:
640 hm

Anforderungen:
Leichte Hüttenwanderung

Route:
Für den Aufstieg empfiehlt sich der „Grasleitensteig“. Vom Parkplatz aus geht es erst nach Mühlbach, dann am Bichl vorbei. Aus dem Wiesenweg wird ein Waldweg, dem man bis zur Hütte folgt. Für den Abstieg gibt es mehrere Varianten. Wer es gemütlich möchte, geht auf der Sulzbachstraße hinüber zum Hirschtalsattel (1.224 m) und wandert dann die Forststraße hinaus ins Tal. Schneller und dafür auch steiler führt der Weg durch den Sulzbachgraben hinunter, der die große Straßenschleife abkürzt.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Lenggrieser Hütte (1.338 m) des Deutschen Alpenvereins, Tel. (01 75) 5 96 28 09.

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung u. Geoinf., Umgebungskarte UK50-52 „Bad Tölz - Lenggries“, 1:50000. Eugen E. Hüsler, Rother Wanderführer „Isarwinkel“, Bergverlag Rother

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Tourentipp "Thaneller"
Thaneller (2.341 m) - Skitour Lechtaler Alpen

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Aus dem Talkessel von Reutte betrachtet wirkt dieser fast freistehende Berg besonders imposant. Das große Nordkar ist im Winter schon von weitem sichtbar. Dessen großzügige Hänge sind gleichmäßig geneigt und bieten eine großartige Abfahrt.

Anfahrt:
Autobahn A 95 bis Garmisch. Weiter Richtung Lermoos Richtung Reutte. Ca. 1 km nach Heiterwang zum Thaneller-Lift.

Ausgangsort:
Talstation des Thaneller-Liftes (1.050 m)

Gehzeit:
Aufstieg 4 Std.

Höhenunterschied:
1.300 hm

Anforderungen:
Mittelschwere Tour

Route:
Zunächst folgt man der kurzen Skipiste und steigt weiter durch das Kärletal in das große Nordkar hinauf. Durch dieses bis zum steilen Rintljoch (2.166 m) westlich des Gipfels. Je nach Schneelage geht es von hier zu Fuß oder mit Ski über den Westgrat zum höchsten Punkt. Abfahrt wie Aufstieg.

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Gasthäuser in Heiterwang.

Karte und Führer:
Österreichische Landeskarte 115 „Reutte“, 1:25000; Bayerisches Landesvermessungsamt L8530 oder UKL10 „Füssen“, 1:50000. Dieter Elsner/Michael Seifert, „Skitourenführer Lechtal“, Panico-Verlag.

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Tourentipp "Latschenkopf"
Latschenkopf (1.712 m) - Wanderung Bayerische Voralpen

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Der Weg vom Brauneck zum Latschenkopf trägt zu Recht den Beinamen „Panorama“. Die Aussicht ist in alle Richtungen einfach nur großartig - vom Wendelstein im Osten über das alles dominierende Karwendelgebirge im Süden bis zur Zugspitze im Westen .

Anfahrt:
Auf der A8 Richtung Salzburg bis Holzkirchen. B13 über Bad Tölz nach Lenggries und zum Parkplatz der Brauneck-Seilbahn. Mit der Bayerischen Oberlandbahn bis Lenggries, Bus zur Brauneck-Seilbahn .

Ausgangsort:
Talstation der Brauneck-Seilbahn (720 m) .

Gehzeit:
Aufstieg Brauneck 2,5 Std.
zum Latschenkopf und zurück 2,5 Std.

Höhenunterschied:
1.000 hm

Anforderungen:
Gut markierte, viel begangene Wander- und Bergwege .

Route:
Der Hinweg ist größtenteils identisch mit der Route der Fernwanderwege „Maximiliansweg“, „Via Alpina“ und „E 4“. Auf dem Weg Nr. 451 es vorbei an der Reiser-Alm zur Garland-Alm hinauf. Später wird auch der beliebte Skihang „Garlandhang“ gequert, bevor man die Bergstation der Brauneckbahn erreicht. Nun dem oberen Weg (Fußweg) nach Westen folgen. Es ist immer noch der anfangs genannte AV-Weg 451. Der Schrödelstein wird südlich gequert, das Stangeneck überschritten und bald steht man auf dem Latschenkopf. Für den Rückweg zum Brauneck gibt es zwei Möglichkeiten. Die angenehmere Version folgt dem Hinweg. Die andere führt weiter nach Westen, durch eine Latschengasse (mitunter rutschig) in den Feichtecksattel (1.626 m) hinunter. Nun nach Osten, südlich unter dem Latschenkopf durch zur Idealhanghütte. Von dort erst kurz bergab, dann leicht ansteigend zum Brauneck (Seilbahn, Gipfelhaus) zurück. Dabei kommt man an Quenger-Alm und Tölzer Hütte vorbei.

Abstieg: hier bietet sich die Talfahrt mit der Seilbahn an. Zu Fuß gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten. Entweder auf der Aufstiegsroute oder über „Kotiger Stein“ und Kotalm nach Wegscheid hinunter .

Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit:
Brauneck Gipfelhaus des Deutschen Alpenvereins (1.540 m), Tel. (0 80 42) 87 86
Quenger-Alm, Tölzer Hütte (privat - nur Einkehr) .

Karte und Führer:
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, UK50-52 „Bad Tölz - Lenggries“, 1:50000. Eugen E. Hüsler, Rother Wanderführer„Isarwinkel“, Bergverlag Rother .

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