Ausstellungszeitraum 1.2. - 21.4.2001
Von Dix bis Baumeister - Zeichnungen aus Privatbesitz
Unter dem Motto "Von Dix bis Baumeister" stellt die Versicherungskammer Bayern vom 1. Februar bis 21. April 2001 an die 80 ausgewählte Zeichnungen namhafter Künstler in ihrem Kunstfoyer in der Maximilianstraße 53 vor. Die Werke geben einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der deutschen Zeichenkunst seit Ende des 19. Jahrhunderts. Der Besucher begegnet beispielsweise Werken der Künstler Max Liebermann, Otto Dix, Georg Grosz, Lovis Corinth, Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Willi Baumeister.
Die Ausstellung spannt einen Bogen zwischen Tradition und Moderne. Sie veranschaulicht die kulturellen Entwicklungen und Strömungen der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.
Wichtige Akzente hat die Versicherungskammer Bayern bei ihrer Auswahl zum einen auf die Zeichenkunst des "Expressionismus" und der "Neuen Sachlichkeit" zum anderen auf die abstrakte Kunst der Nachkriegszeit gesetzt.
Deutlich wird die überraschende technische und stilistische Vielfalt des Mediums Zeichnung: Neben Bleistift-, Feder-, Kreide- und Pinselzeichnungen finden sich Skizzen ebenso wie exakt ausgeführte gegenständliche und abstrakte Arbeiten.
Die Werke stammen aus Privatbesitz. Der Stuttgarter Sammler - er möchte anonym bleiben - zählt zu den führenden Kunsthistorikern in Deutschland. Er hat sich vor allem mit seinen Forschungen zu Rembrandt und dessen Schülern weltweit einen Namen gemacht. Seine Sammlung, die insgesamt 1000 Blätter umfaßt, wird einmal vollständig in den Besitz der Staatsgalerie Stuttgart übergehen.
