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2011 - KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

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Das Konzentrationslager Flossenbürg in der Oberpfalz war 1938 in der Nähe eines Granitsteinbruchs angelegt worden, in dem die Häftlinge Gestein für die Großbauten der Nazis abbauen sollten. Bis 1945 waren hier und in Außenlagern insgesamt 100.000 Menschen aus 47 Nationen inhaftiert. Nach Kriegsende mahnte das ehemalige Lagergelände als „Grab- und Gedenkstätte“ an die grauenvollen Geschehnisse. Erst ab 1998 wurden die Reste der ursprünglichen Bebauung mit in die Gedenkstätte einbezogen. 2007 wurde in der Baracke der ehemaligen Lagerwäscherei auf zwei Stockwerken eine Dauerausstellung eingerichtet: Im Erdgeschoss zur Geschichte des KZs Flossenbürg 1938-45, im Untergeschoss zu den Schicksalen der dort inhaftierten Menschen. Seit 2010 präsentiert die Gedenkstätte ihre zweite große Dauerausstellung im Gebäude der ehemaligen Häftlingsküche. Unter dem Titel „was bleibt – Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg“ versucht diese Schau mit großem Medieneinsatz, die komplexe Rezeptions- und Erinnerungsgeschichte eines Lagers während der letzten sechs Jahrzehnte zu dokumentieren.  

Das Museum im Internet: www.gedenkstaette-flossenbuerg.de


2009 - Museum Dingolfing, Sammlung Industriegeschichte

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Von der Sämaschine zum Hightech-Automobil – auf 1000 qm Grundfläche zeigt das Museum die industrielle Entwicklung der Stadt Dingolfing. Es dokumentiert die niederbayerische Erfolgsgeschichte der Firma Glas, die ihre erste Niederlassung 1905 in Dingolfing gründete und mit dem Bau des legendären Goggo-Mobils ab 1955 die Stadt zum bedeutenden Indust-riestandort entwickelte. Nach der Übernahme durch die BMW AG entstand in den 70er Jahren eine der modernsten Automobilfabriken der Welt. Schwerpunkt der Sammlung sind Exponate, die den Weg ins Industriezeitalter aufzeigen.  

Das Museum im Internet: www.museum-dingolfing.de


2007 - Maximilianmuseum Augsburg

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Das Maximilianmuseum Augsburg, das Stammhaus der Städtischen Kunstsammlungen, besteht seit 1855. Seinen Namen erhielt es zu Ehren des bayerischen Königs Maximilian II. Um einen mit einem Glasdach überwölbten Innenhof, der heute Bronzefiguren berühmter Augsburger Prachtbrunnen des 16. Jh. beherbergt, gruppieren sich in zwei ehemaligen Bürgerhäusern die bedeutenden Sammlungen zur Stadtgeschichte bzw. von Kunst und kunstgewerblichen Objekten mit Bezug zu Augsburg: Skulpturen des 16.-18. Jh., Werke der Augsburger Silber- und Goldschmiede, Porzellan und Fayencen, Uhren, wissenschaftliche Instrumente und eine Sammlung von Holzmodellen, darunter die Entwurfsmodelle des Augsburger Rathauses von Elias Holl aus dem frühen 17. Jh. Nach einer 2006 abgeschlossenen Generalsanierung und Neuaufstellung präsentiert sich das Museum im neuen Glanz.

 

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Den Sonderpreis zum Bayerischen Museumspreis 2007 erhielt das Freilichtmuseum Massing in Niederbayern für sein richtungsweisendes Museumsdepot. Wie sein Schwestermuseum, das Freilichtmuseum Finsterau, hat es durch innovative und vorbildliche Betreuung der Museumssammlungen, die nicht ständig ausgestellt sind, Maßstäbe gesetzt.

2005 - Kulturspeicher Würzburg

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Das Museum im Kulturspeicher präsentiert in einem ehemaligen Lagerhaus im alten Würzburger Hafen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Die historischen Stützenraster im Foyer, die behutsam restaurierten Längsfassaden und die historischen Fenster- und Torformen künden von der lebhaften Vergangenheit des Gebäudes.
Das Museum ist hervorgegangen aus der Städtischen Galerie und wurde erweitert um die Sammlung "Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945". Die zwei Sammlungen stehen in interessantem Kontrast zueinander: Die Bestände der Städtischen Galerie, beginnend mit dem 19. Jahrhundert und mit v. a. regional ausgerichteter, vielfach figürlicher Kunst, begegnen der Konkreten Kunst als Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts mit Künstlern aus 22 europäischen Ländern.

Das Museum im Internet: www.kulturspeicher.de

2003 - Fabrikmuseum Roth

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Das Fabrikmuseum Roth thematisiert in hervorragender Weise einen einst dominierenden Wirtschaftszweig im mittelfränkischen Roth: die leonische Industrie. Der Besucher erlebt, wie damals Arbeiter die hier produzierten "leonischen Waren" herstellten. Unter dem Begriff "leonische Waren" versteht man Gold-, Silber- oder aufbereitete Kupferdrähte und die daraus hergestellten Produkte wie beispielsweise Plätte oder Gespinste, die unter anderem für Christbaumschmuck verwendet werden. Darüber hinaus gewähren authentisch eingerichtete Büro- und Sozialräume einen Einblick in die damaligen Arbeitsbedingungen. Mit seiner Arbeit bewahrt das Museum wichtige historische und kulturelle Wurzeln von Stadt und Region.

Das Museum im Internet: www.fabrikmuseum-roth.de

2001 - Museum Altomünster

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Das 1997 in historischen Klosterbauten eingerichtete Museum Altomünster dokumentiert das Leben der Heiligen Birgitta, die Entstehung des Birgittenordens in Europa und die Gründung des Birgittenklosters in Altomünster. Das ehrenamtliche Personal betreut darüber hinaus zahlreiche Wechselausstellungen und ein vielfältiges Begleitprogramm.

Das Museum im Internet: www.museum-altomuenster.de

1999 - Museum der Stadt Miltenberg

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Das historische Gebäude „Haus Miltenberg“, wie es heute genannt wird, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1996 nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet und zeigt nun durch eine klare Gliederung in sechs Schwerpunkten die Geschichte in und um Miltenberg. Ein Thema ist beispielsweise die Geschichte des Hauses wie auch die Miltenberger Stadtgeschichte oder die Römerzeit. Eine museumspädagogische Werkstatt und eine Museumsarbeitsgemeinschaft ergänzen zudem das Angebot für junge Menschen.

Das Museum im Internet: www.museum-miltenberg.de

1997 - Historisches Museum Bayreuth

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Das in den Räumen der Alten Lateinschule befindliche historische Museum informiert umfassend über verschiedene Aspekte der Stadtgeschichte und über das ehemalige Fürstentum Bayreuth-Brandenburg. Insgesamt 34 Ausstellungsräume auf 1.200 Quadratmetern befassen sich mit der 800-jährigen Bayreuther Stadtgeschichte, von Politik und Wirtschaft über Kunst und Kultur bis hin zu den Problemen und Freuden des alltäglichen, privaten Lebens in früheren Jahrhunderten.

Das Museum im Internet: www.bayreuth.de

1995 - Schlossmuseum Murnau

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Das 1993 eröffnete Schlossmuseum Murnau versteht es, sowohl die Baugeschichte des einstigen Pflegschlosses von Kloster Ettal durch archäologische Grabungen und Bauuntersuchungen als stauferzeitliche Gründung zu erhellen als auch den orts- und kulturgeschichtlichen Aspekt der Hinterglasbildkunst durch Forschungsergebnisse, den Erwerb eines großen Teiles der international bekannten Sammlung Udo Dammert und – mit überregionaler Bedeutung – die Werke des Künstlerkreises „Der Blaue Reiter“ zu präsentieren.

Das Museum im Internet: www.schlossmuseum-murnau.de

1993 - Bezirksmuseum Dachau

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Das Bezirksmuseum Dachau zeigt einen eindrucksvollen Querschnitt durch die reiche bürgerliche und bäuerliche Kultur des Dachauer Landes. Auf drei Stockwerken verteilt findet der Besucher über 3.000 Ausstellungsstücke, die Volks- und Sachkultur der Stadt und des Landkreises Dachau dokumentieren. Die Sammlung zum Volksglauben mit Frömmigkeitszeugnissen und Amuletten gehört zu den bedeutendsten im süddeutschen Raum.

 

1991 - Freilandmuseum in Bad Windsheim

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Im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim wurde nach drei Jahren Aufbauarbeit der erste Bauabschnitt 1982 eröffnet. Als Ergänzung der Ausstellungsbereiche, die das späte Mittelalter bis hin zur jüngsten Vergangenheit dokumentieren, hat 2001 zusätzlich im Freilandmuseum das Archäologie-Museum eröffnet. Hier wird das Spektrum früher Siedlungs- und Hausformen der Region zwischen dem heutigen Oberbayern und Thüringen präsentiert.

Das Museum im Internet: www.freilandmuseum.de

 
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